thumbnail Hallo,

Es wird einfach nicht ruhig um das Rückspiel der Relegation zur ersten Bundesliga. Neben Strafverfahren gegen Fans sollen nun auch gegen Spieler beider Vereine Ermittlungen laufen.

Düsseldorf. Laut Informationen der Bild sowie der Rheinischen Post sollen gegen die Düsseldorfer Spieler Maximilian Beister und Andreas Lambertz Anzeige erstattet worden sein. Den beiden wird vorgeworfen, nach dem Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) mit Bengalos gefeiert zu haben. Ebenso läuft gegen Hertha-Profi Lewan Kobiaschwilli bereits ein Verfahren.

Ausgelassen feierten die Düsseldorfer Spieler ihren vermeintlichen Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Zwei davon anscheinend zu ausgelassen. Nachdem Andreas Lambertz feiernd auf dem Platz mit Bengalo in der Hand abgelichtet worden ist, soll Mitspieler Maximilian Beister gar in einer Düsseldorfer Diskothek das Leuchtfeuer gezündet haben.

Vandalismus und Diebstahl

Auch gegen Fans wird ermittelt. Neben dem offensichtlichen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz soll es auch zu Körperverletzungen, Sachbeschädigung und Diebstahl gekommen sein. So wurden unter anderem die Tornetze zerschnitten und neben Werbebanden als Souvenir mitgenommen.

Fünf Hertha-Spieler vor Sperre

Doch auch den Hertha-Profis stehen Anhörungen vor dem DFB-Sportgericht ins Haus. Zum bereits gesperrten Änis Ben-Hatira könnten sich noch Christian Lell, Andre Mijatovic, Thomas Kraft und Lewan Kobiaschwilli gesellen. Letzteren wird es wohl am härtesten treffen. Schiedsrichter Wolfgang Stark hat Strafanzeige gegen ihn gestellt, da dieser ihm auf den Hinterkopf geschlagen haben soll.

Sonderdezernat wird eingesetzt

Für die Auswertung der TV-Bilder und des Foto-Materials soll die Staatsanwaltschaft nun eigens ein Sonderdezernat einsetzen. Im ersten Verfahren hatte das Schiedsgericht noch Foto- und Videoaufnahmen als Beweismaterial abgelehnt, da diese bekannt seien. Gibt es für die Hertha also doch noch die Chance auf den Nicht-Abstieg?

Freitag fällt endgültige Entscheidung

In Berlin hofft man jetzt auf das Urteil des DFB-Bundesgerichtes. Doch auch bei negativem Ausgang für die Hertha will man das das Urteil hinnehmen. „Wir haben uns mit Hertha darauf geeinigt, die Entscheidung des DFB-Bundesgerichts zu akzeptieren. Sollte nichts Außergewöhnliches passieren, werden wir nicht vors Schiedsgericht ziehen“, so Herthas Anwalt Christoph Schickhardt.

Eure Meinung: Gegen wen sollte es Sperren geben und was für Konsequenzen würdet ihr für beide Vereine als angemessen empfinden?

Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!


Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!

Dazugehörig