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Der Hamburger SV hat die schlechteste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte hinter sich. Thorsten Fink und Frank Arnesen machen sich Gedanken über den Kader

Hamburg. Platz 15 und 36 Punkte, so unterirdisch spielten die Hamburger noch nie. Höchste Zeit, sich Gedanken über die kommende Saison zu machen, in der die Mannschaft in dieser Zusammensetzung nicht mehr spielen wird. Trotz fehlender finanzieller Mitteln versuchen Fink und Arnesen einen Ausweg aus der Misere zu finden.

Die Streichliste ist lang

„Die Mannschaft hat sich gut verstanden, aber die Charaktereigenschaft Siegeswille hatte der eine oder andere nicht“, resümierte Thorsten Fink laut kicker den beinahen Abstieg. Beim letzten Spiel der Saison gab er Robert Tesche und Per Skjelbred eine letzte Chance, die beide beim 0:1 in Augsburg aber ungenutzt ließen. Auch Gökhan Töre, der sich nach einem fulminanten Saisonstart einer Meniskus-Operation unterziehen musste, fand nicht mehr zu seiner anfänglichen Stärke.

„Ich konnte auch sehen, auf wen ich mich verlassen kann“

Egal welche Ausgangsposition, Fink verlangt Höchstleistung und Professionalität: „Dieses Spiel gehört dazu, ich konnte auch sehen auf wen ich mich verlassen kann. Und wir haben zuletzt auch gesehen, wie sich einige in der Kabine verhalten haben.“ Dabei fordert der Hamburger Trainer eindeutige Konsequenzen: „Dann müssen wir uns von denen trennen.“

Dabei müssen sich die Verantwortlichen nicht nur Gedanken über die Streichliste machen, es muss auch motivierter Ersatz her.

Kuyt bringt das, was der HSV braucht

„Wir brauchen Erfolgsmentalität, deshalb wollen wir Kuyt“, unterstreicht Frank Arnesen laut kicker und verlangt selbiges auch von den Spielern, die bleiben (dürfen). Dabei ist es nur schwer vorstellbar, dass der Holländer vom FC Liverpool nach Hamburg wechselt. „Ich habe mit ihm gesprochen, er hat aber noch keine Entscheidung getroffen“, berichtete Arnesen. „Will er weg? Und wenn ja, sind nicht nur wir dran. Will er europäisch spielen, haben wir keine Chance.“ Das Unterfangen scheint also nahezu aussichtslos.

Bleibt Drobny, kann Adler nicht kommen

Frank Arnesen hat also bis zum Beginn der nächsten Saison einiges zu tun. Zumindest ist die Verpflichtung des Angreifers Artjoms Rudnevs von Lech Posen bereits beschlossene Sache. Eine weitere Personalie wird aber zur Zerreißprobe: Der kicker berichtete, dass Rene Adler nur durch den Verkauf von Jaroslav Drobny finanziert werden kann. Im Hamburger Abendblatt bestätigte der Klubchef Edgar Jarchow diese Meldung.

Zum jetzigen Zeitpunkt deutet vieles auf einen Verbleib des Tschechen hin. Der FC Bayern zeigt zwar noch Interesse am Torhüter, der die Nummer zwei hinter Manuel Neuer werden könnte, ist aber bisher der einzige Interessent.

Eure Meinung: Wird Kujt zum HSV wechseln und welche Spieler kommen noch in Frage?

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