Man of the Match: Jefferson Farfan

Zur Überraschung vieler nahm Jefferson Farfan zunächst einmal auf der Ersatzbank Platz. Schnupfen und Fieber hatten dem Peruaner während der Woche zugesetzt. Manchmal kann man aber auch quasi in Abwesenheit zum Mann des Spiels werden.

06.02.2010 19:50:00

Es gibt doch was zu lachen bei Magaths Training: Jefferson Farfan & Ze Roberto (Bongarts/Getty)
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Es gibt doch was zu lachen bei Magaths Training: Jefferson Farfan & Ze Roberto (Bongarts/Getty)

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(erb) Freiburg. Bis zur 53. Minute musste Jefferson Farfan zusehen, wie seine Königsblauen nicht viel mehr als ein paar Nadelstiche zusammenbrachten. Dann reichte es auch Felix Magath: Er nahm den fleißigen, aber wenig effizienten Alexander Baumjohann vom Feld und brachte Farfan – und mit ihm den Umschwung.

Der mit dem Ruck kam

Das „Wembley-Tor“ von Marcello Bordon wurde bei Farfans Einwechslung schon heftig diskutiert, doch Farfan sorgte dafür, dass diese Aktion nicht die einzige war, die die Schalker nach vorne zu verzeichnen hatten. Der Peruaner war präsent, anspielbar und brachte den berühmten frischen Wind in die königsblaue Offensive. Zwar versiebte auch er Chancen und konnte letztlich am torlosen Unentschieden nichts ändern, doch mit ihm hatte die Schalker Offensive mehr Biss – wenn auch nicht mehr Durchschlagskraft.

Erfahrung muss sein

Es wurde während des Spiels deutlich: Nur mit junger Wildheit geht es nicht. Erfahrene Kräfte wie Farfan sind gerade im Mittelfeld der Kitt, der eine sich im Aufbau befindliche Mannschaft wie Schalke zusammenhalten. Dass Felix Magath im Peruaner ein momentan noch unverzichtbares Puzzleteil im Gesamtbild hat, wurde heute deutlich.


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