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Vorschau Bundesliga: VfL Wolfsburg – 1. FC Köln
Alarmstufe Rot beim Meister! Nach acht sieglosen Pflichtspielen in Serie steht Trainer Armin Veh mächtig in der Kritik. Am Sonntag kommt der 1. FC Köln jedoch mit argen Stürmersorgen in die Volkswagen Arena. Ob Wolfsburgs Abwehr diesmal dicht hält?
Von Francois Duchateau
Wolfsburg. Für den Trainer des VfL Wolfsburg, Armin Veh, ist der Clash gegen den 1. FC Köln ein echtes Endspiel. Noch eine Pleite darf sich der deutsche Meister nicht mehr erlauben.
PERSONAL & TAKTIK
Beim deutschen Meister freut man sich auf die Rückkehr von Diego Benaglio, der seine Knieverletzung scheinbar überstanden hat. Dadurch, dass Martins und Ziani noch beim Afrika-Cup weilen, stellt sich die Mannschaft des VfL Wolfsburg fast von alleine auf: Das Meisterdreieck bestehend aus Zvjezdan Misimovic, Grafite und Edin Dzeko soll vorne die Akzente setzten, Christian Gentner, Makoto Hasebe und Josue den Rücken im Mittelfeld freihalten. Sascha Riether, Alexander Madlung, Andrea Barzagli, und Marcel Schäfer bilden die Viererkette.
Den 1. FC Köln plagen arge Stürmersorgen: Neben Lukas Podolski (Bandscheibe) fällt auch Milivoje Novakovic wegen einer Grippe aus. Zudem ist der Einsatz von Manasseh Ishiaku (Adduktoren) fraglich. Sebastian Freis wurde am Donnerstag wegen Muskelproblemen geschont, zu einem Einsatz neben Adil Chihi im Sturm dürfte es aber reichen. Auch Fabrice Ehret wäre eine Alternative im verkappten 4-3-3, je nach Formation auch Taner Yalcin. Durch die Genesung von Pedro Geromel muss der gegen den BVB starke Kevin McKenna wohl zurück auf die Bank. Es sei denn Zvonimir Soldo ist so verzweifelt wie einst Christoph Daum und beordert den Tank mangels Optionen vorne in die Spitze.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Die Niedersachsen sind seit acht Spielen ohne Sieg. Dass der Schuh in der Abwehr drückt, wird deutlich: Mindestens zwei Gegentreffer musste der VfL in diesen Partien immer hinnehmen, viermal waren es sogar drei. Trainer Armin Veh braucht dringend einen Erfolg, um nicht doch seinen Job zu verlieren. Die „Geißböcke“ sind seit sechs Auswärtsspielen hingegen ungeschlagen und scheinen so langsam die Sturmblockade gelöst zu haben: Fünf der insgesamt zwölf Saisontreffer erzielten die Domstädter in den letzten beiden Matches.
DER DIREKTE VERGLEICH
Beim Hinspiel präsentierte sich der 1. FC Köln zwar stark, aber die „Wölfe“ siegten letztendlich mit 3:1 im Rhein-Energie-Stadion. Die Revanche glückte dafür wenig später im Pokal: In einem packenden Cup-Fight, bescherte ein starke Manasseh Ishiaku dem FC einen 3:2-Erfolg. Insgesamt geht der direkte Vergleich aber klar an den VfL Wolfsburg, der siebenmal gegen den FC gewann. Die „Geißböcke“ konnten nur vier Remis und zwei Siege verzeichnen in dieser Statistik.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Adil Chihi präsentierte sich in den letzten Wochen stark und belebte die rechte Problemseite der Kölner enorm. Die Frage wird sein, wen das Eigengewächs diesmal mit Vorlagen füttern darf. Da Wolfsburg nun ernster genommen wird als vergangenes Jahr und nicht mehr so zum Konterfußball kommt wie in der Meistersaison, wird es wieder sehr entscheidend sein, wie sich einerseits vorne das magische Dreieck aus Misimovic, Dzeko und Grafite schlägt, aber viel mehr, ob Barzagli, Riether, Madlung und Co wieder durch Patzer hinten einbrechen.
DUELL DES SPIELS
Kaum fehlt Pedro Geromel klingelt es dreimal im Kölner Kasten. Auch wenn dem starken Kevin McKenna keine Schuld an den Gegentoren traf, erhofft man sich in Köln doch wieder eine weiße Weste mit seiner Rückkehr. Sein Gegenspieler dürfte wahrscheinlich der Torschützenkönig der letzten Saison sein, Grafite. Der ist zwar immer noch nicht aus seinem Formloch raus, aber immer für ein Tor gut.
PROGNOSE
Der Druck lastet klar auf den Schultern der Wolfsburger, die damit zuletzt nicht umgehen konnten und sich verunsichert präsentieren. Eigentlich der denkbar beste Augenblick für den 1. FC Köln, um zu Punkten und den Meister K.O. zu setzen, wären da nicht die fundamentalen Ausfälle im Sturm...
Eure Meinung: Wie endet die Partie zwischen Wolfsburg und Köln – und welche Folgen hat das Ergebnis?
PERSONAL & TAKTIK
Beim deutschen Meister freut man sich auf die Rückkehr von Diego Benaglio, der seine Knieverletzung scheinbar überstanden hat. Dadurch, dass Martins und Ziani noch beim Afrika-Cup weilen, stellt sich die Mannschaft des VfL Wolfsburg fast von alleine auf: Das Meisterdreieck bestehend aus Zvjezdan Misimovic, Grafite und Edin Dzeko soll vorne die Akzente setzten, Christian Gentner, Makoto Hasebe und Josue den Rücken im Mittelfeld freihalten. Sascha Riether, Alexander Madlung, Andrea Barzagli, und Marcel Schäfer bilden die Viererkette.
Den 1. FC Köln plagen arge Stürmersorgen: Neben Lukas Podolski (Bandscheibe) fällt auch Milivoje Novakovic wegen einer Grippe aus. Zudem ist der Einsatz von Manasseh Ishiaku (Adduktoren) fraglich. Sebastian Freis wurde am Donnerstag wegen Muskelproblemen geschont, zu einem Einsatz neben Adil Chihi im Sturm dürfte es aber reichen. Auch Fabrice Ehret wäre eine Alternative im verkappten 4-3-3, je nach Formation auch Taner Yalcin. Durch die Genesung von Pedro Geromel muss der gegen den BVB starke Kevin McKenna wohl zurück auf die Bank. Es sei denn Zvonimir Soldo ist so verzweifelt wie einst Christoph Daum und beordert den Tank mangels Optionen vorne in die Spitze.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Die Niedersachsen sind seit acht Spielen ohne Sieg. Dass der Schuh in der Abwehr drückt, wird deutlich: Mindestens zwei Gegentreffer musste der VfL in diesen Partien immer hinnehmen, viermal waren es sogar drei. Trainer Armin Veh braucht dringend einen Erfolg, um nicht doch seinen Job zu verlieren. Die „Geißböcke“ sind seit sechs Auswärtsspielen hingegen ungeschlagen und scheinen so langsam die Sturmblockade gelöst zu haben: Fünf der insgesamt zwölf Saisontreffer erzielten die Domstädter in den letzten beiden Matches.
DER DIREKTE VERGLEICH
Beim Hinspiel präsentierte sich der 1. FC Köln zwar stark, aber die „Wölfe“ siegten letztendlich mit 3:1 im Rhein-Energie-Stadion. Die Revanche glückte dafür wenig später im Pokal: In einem packenden Cup-Fight, bescherte ein starke Manasseh Ishiaku dem FC einen 3:2-Erfolg. Insgesamt geht der direkte Vergleich aber klar an den VfL Wolfsburg, der siebenmal gegen den FC gewann. Die „Geißböcke“ konnten nur vier Remis und zwei Siege verzeichnen in dieser Statistik.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Adil Chihi präsentierte sich in den letzten Wochen stark und belebte die rechte Problemseite der Kölner enorm. Die Frage wird sein, wen das Eigengewächs diesmal mit Vorlagen füttern darf. Da Wolfsburg nun ernster genommen wird als vergangenes Jahr und nicht mehr so zum Konterfußball kommt wie in der Meistersaison, wird es wieder sehr entscheidend sein, wie sich einerseits vorne das magische Dreieck aus Misimovic, Dzeko und Grafite schlägt, aber viel mehr, ob Barzagli, Riether, Madlung und Co wieder durch Patzer hinten einbrechen.
DUELL DES SPIELS
Kaum fehlt Pedro Geromel klingelt es dreimal im Kölner Kasten. Auch wenn dem starken Kevin McKenna keine Schuld an den Gegentoren traf, erhofft man sich in Köln doch wieder eine weiße Weste mit seiner Rückkehr. Sein Gegenspieler dürfte wahrscheinlich der Torschützenkönig der letzten Saison sein, Grafite. Der ist zwar immer noch nicht aus seinem Formloch raus, aber immer für ein Tor gut.
PROGNOSE
Der Druck lastet klar auf den Schultern der Wolfsburger, die damit zuletzt nicht umgehen konnten und sich verunsichert präsentieren. Eigentlich der denkbar beste Augenblick für den 1. FC Köln, um zu Punkten und den Meister K.O. zu setzen, wären da nicht die fundamentalen Ausfälle im Sturm...
Eure Meinung: Wie endet die Partie zwischen Wolfsburg und Köln – und welche Folgen hat das Ergebnis?
Goal.com-Flutlicht
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