Bielefeld-Trainer attackiert Spieler

Eigentlich sieht es bei der Arminia aus Bielefeld nicht so schlecht aus. Die Mannschaft steht in der Zweiten Liga weit oben und hat sich im Aufstiegsrennen ein kleines Polster erarbeitet. Dennoch platzte dem Trainer nach dem 0:1 gegen den TSV 1860 München die Wutschnur.

Führung: Ioannis Masmanidis schießt die Arminia auf der Alm in Front (firo)
(dw) Bielefeld. Ziemlich blutleer trat Arminia Bielefeld am Freitag auf und verspielte so wohl die Tabellenführung im Bundesliga-Unterhaus. Sehr zum Unmut von Trainer Thomas Gerstner, der seiner Wut freien Lauf ließ nach dem Spiel: „Wenn man so einen Fußball abliefert, habe ich volles Verständnis für das Publikum. Als Fan hätte ich auch genauso gepfiffen!“ Dieser Anpfiff im wahrsten Sinne des Wortes sitzt. Aber damit noch nicht genug, der Coach legt nach: „Wenn ich sehe, wie unser Verteidiger Arne Feick den Platz umgräbt, immer wieder nach vorne marschiert, sich den Hintern aufreißt, da muss ich ehrlich sagen, er war der einzige. Die Anderen sollten mal ihre Leistung hinterfragen!“

Trainer lässt keine Alibis zu

Pech hatte Bielefeld aber nach 76 Minuten als ein reguläres Tor von Lamey nicht gegeben wurde. Er hatte nach einem Torwartfehler eingeschoben. Gerstner gibt sich fair: „Das Tor war korrekt, aber für mich nicht spielentscheidend. Wir waren einfach schlecht. 1860 hat verdient gewonnen.“ Und schon in der kommenden Woche haben die Bielefelder wieder alle Chancen, die schwache Leistung zu korrigieren. Dann geht es zum direkten Duell auf dem „Betzenberg“ gegen den 1. FC Kaiserslautern um sehr viel.

Eure Meinung: Sollte die Leistung gegen 1860 München für die Spieler aus Bielefeld Konsequenzen haben?

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