Wettskandal: Osnabrücker Reichenberger beteuert seine Unschuld

Der größte Wettskandal in der Geschichte des Fußballs erschüttert die Sportwelt. Laut Medienberichten wird vor allem gegen drei Spieler des VfL Osnabrück ermittelt, worunter auch Kapitän Thomas Reichenberger. Dieser stellte sich heute den Fans im Stadion und äußerte sich zu den Vorwürfen.

DFB Pokal: VfL Osnabrück - Borussia Dortmund, Alexander Schnetzler & Angelo Barletta (Bongarts/Getty-Images)
(fd) Osnabrück. 25.000 € soll der Ex-Leverkusener für eine Niederlage mit zwei Toren gegen den 1. FC Nürnberg kassiert haben in der vergangenen Zweitliga-Saison. So lauten die harten Vorwürfe gegen den Stürmer.

„Nie Kontakt mit der Wettmafia“

Vor dem Kick-Off der Drittliga-Partie zwischen dem VfL Osnabrück und Borussia Dortmund II trat Thomas Reichenberger vor die Ostkurve, schnappte sich das Mikrofon und beteuerte gegenüber seinen Anhängern seine Unschuld. „Es ist viel auf mich eingeprasselt in den letzten Tagen. Aber ich kann Euch versichern: Ich hatte nie Kontakt mit der Wettmafia und habe mit dem Wett-Skandal nichts zu tun. Ich habe nie ein Spiel manipuliert oder Geld dafür genommen, schlecht zu spielen oder zu verlieren.“

„Ich bin mir sicher, dass wir heute alle zusammenhalten“

Ich bin sicher, dass wir heute alle zusammen halten, das Spiel gewinnen und dann heute Abend bei der Lila-Weißen Nacht zusammen feiern“, führte Reichenberger fort. Recht sollte er haben: Osnabrück schlug die Amateure des Revierclubs mit 4:1. In Ordnung ist die Welt beim VfL allerdings noch lange nicht.

Glaubt ihr Thomas Reichenberger? Wie wird es wohl beim VfL Osnabrück weitergehen?

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