Matthäus vermisst Respekt

Lothar Matthäus hat sich wieder einmal zu seiner Situation geäußert. Er vermisst in Deutschland den notwendigen Respekt für seine Person. Zudem erklärte er, dass er schon zwei Mal fast in der Bundesliga gelandet sei.

08.11.2009 09:46:18

Gute Freunde: Lothar Matthäus vom FC Bayern München mit dem DFB-Pokal 1998
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Gute Freunde: Lothar Matthäus vom FC Bayern München mit dem DFB-Pokal 1998

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(dw) München. Lothar Matthäus fühlt sich nicht wertgeschätzt genug und brachte das nun in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zum Ausdruck: „Nach Franz Beckenbauer bin ich ganz sicher die zweitbekannteste Fußballpersönlichkeit Deutschlands, weltweit. Und wie man mit so einem Idol umgeht in Deutschland, da muss sich Deutschland schämen.“ Der Rekordnationalspieler hofft zudem nach wie vor auf einen Job in der Bundesliga, würde aber auch „zu einem Zweitligisten gehen, der eine Perspektive und ein qualifiziertes Umfeld hat.“

Fast nach Frankfurt oder Nürnberg

Dabei hätte er schon zwei Mal fast in Deutschland unterschrieben, als ihm der 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt „unterschriftsreife Verträge“ anboten. Denn wurde daraus am Ende dann doch wieder nichts: „Aber die Fans lehnten mich ab, wegen meiner Vergangenheit beim FC Bayern.“ Nun möchte er sich weiterhin für Aufgaben auch in Deutschland anbieten: „Bei vielen Spielen und vielen Spielern vermisse ich eine Freude, die sich aufs Publikum überträgt.“ Das würde er den Kickern nur allzu gerne vermitteln. Nur so recht hat sich bisher kein Klub getraut, dem 48-Jährigen den Trainerjob zu übergeben.

Eure Meinung: Warum bekommt Lothar Matthäus in Deutschland keine Chance als Trainer?

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