St. Pauli will kein Flutlicht-Spiel

Am Montag kommt es in der 2. Liga zum Nordderby zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli. Aber vor allem die Gäste hätten sich ein Spiel zu einem anderen Zeitpunkt gewünscht. Denn die Sichherheitsbedenken sind groß.

St. Pauli, Millerntor (Goal.com/Pauly)
(dw) Rostock. Der Montag-Abend steht ganz im Zeichen des Nordderbys in der zweiten Liga zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock. Schon vor dem Spiel geht es dabei aber heiß her, weil die Gäste aus Hamburg mit der Spielansetzung mehr als unzufrieden sind. Der Vereins-Boss Corny Littmann beschwerte sich bei der und über die Deutsche Fußball-Liga (DFL): „Aus unserer Sicht macht nur ein Spiel bei Tageslicht und nicht in der Dunkelheit Sinn. Wir haben dafür kein Verständnis und das auch deutlich gemacht.“ Und auch sein Trainer Holger Stanislawski ist unzufrieden: „Wenn Rostock gegen uns verliert, brennt die ganze Stadt.“

Eine traurige Bilanz

Dabei hätte man aus der Vergangenheit lernen müssen. 2008 kam es zu schweren Auseinandersetzungen, bei denen 15 Personen verletzt und 52 weitere festgenommen wurden. Dieses Mal wurde das Spiel als besonders riskant bei der Polizei eingestuft. Aus Rostock, Hamburg und Bremen werden rund 1500 Polizisten im Einsatz sein.

Eure Meinung: Sollte man potentiell gefährliche Aufeinandertreffen wirklich lieber bei Tage austragen lassen?

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