Beckenbauer: „Das Problem des FC Bayern ist die Defensive“

Franz Beckenbauer feiert am 11. September seinen 64. Geburtstag. Der Präsident des FC Bayern sieht die aktuellen Probleme seines Klubs vornehmlich in der Defensive.

Franz Beckenbauer (AFP)

(jr) München. Der „Kaiser“ Franz Beckenbauer wird 64 und äußerte sich gegenüber der Bild über seinen FC Bayern.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner will in der noch jungen Saison vor allem über Erfolge in der Königsklasse jubeln: „Es wäre eine Riesen-Enttäuschung, wenn das mit dem Achtelfinale in der Champions League nicht funktionieren würde“, so Beckenbauer.

Gefahrenherd Abwehr

Die Hauptgefahren für einen möglichen Worst Case sieht das Geburtstagskind in der seiner Meinung nach nicht ideal aufgestellten Abwehr:

„Es ist wichtig, dass sich die Abwehr sich bald findet. Das Problem ist die Defensive. Ich hoffe, dass Louis van Gaal das in den Griff bekommt. Das Dreieck hinten, die Innenverteidiger und der Torhüter, muss funktionieren. Sonst kriegst du auch in der Meisterschaft Probleme.“

„Lucio fehlt“

Bei einem Blick auf den hinteren Mannschaftsteil des Rekordmeisters, vermisst der Weltmeister als Spieler und Trainer einen, der in den letzten Jahren meist Garant für eine solide Defensive war.

„Vielleicht war es im Nachhinein ein Fehler, den Lucio hergegeben zu haben, der über Jahre der Rückhalt der Abwehr war. So einer fehlt im Moment“, sagte der „Kaiser“.

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