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ELF Kultstadien (5): Olympiastadion Berlin
In diesen Stadien geht die Post ab! Die Fans singen sich bis zur Ekstase. Die Stimmung schwappt auf den Rasen. Andere Stadien indes überzeugen durch ihre besondere Lage, durch ihre traditionsreiche Geschichte oder sind einfach nur Kult. ELF, das populäre Ranking auf Goal.com, widmet sich dieses Mal täglich den Kultstätten der Republik. Da, wo der Fußball zu Hause ist. Und das war wieder einmal keine leichte Aufgabe. Deswegen haben wir uns auch dazu entschieden, zunächst nur die Stadien in die engere Auswahl zu nehmen, in denen derzeit noch aktiv bis zur 3. Liga gekickt wird. Freunde der Glück Auf-Kampfbahn, des Hamburger Volksparkstadions oder andere Nostalgiker müssen sich also vorerst noch gedulden. Diese Stadien kamen nicht in die Wertung, bieten aber genügend Stoff für ein weiteres Ranking. Heute geht es mit dem Berliner Olympiastadion und Platz fünf weiter!
(ab) Berlin. Richtigen Kultstatus errang das Berliner Olympiastadion 1985. Seit diesem Jahr findet hier das große Finale einer jedem Bundesliga-Saison statt: das DFB-Pokalfinale. Mehr als 20 Jahre machen sich jetzt schon Jahr für Jahr Fans aus dem ganzen Bundesgebiet auf dem Weg nach Berlin, um ihre Mannschaft im geschichtsträchtigen Stadion anzufeuern. Über die Jahre entwickelte sich das Olympiastadion zum Markenzeichen, zum „Deutschen Wembley“. Hier wird Geschichte geschrieben.
Olympia 1936
Die Historie des Stadions beginnt mit dem Deutschen Stadion im Jahre 1913, das für die 1916 nach Berlin vergebenen und wegen des 1. Weltkrieges nie ausgetragenen Olympischen Spiele gebaut worden war. Knapp zwanzig Jahre später, 1931, bekam Berlin durch das IOC erneut den Zuschlag, die Olympischen Spiele auszurichten, das extra gebaute Deutsche Stadion sollte jedoch nicht mehr genutzt werden. Die Nationalsozialisten wollten ein Stadion, welches alles überragt, 1934 begannen die Bauarbeiten nach Entwürfen Werner Marchs. Nach dem Bau fanden zunächst 98.000 Zuschauer Platz, heute sind es 76.000.
Hertha BSC nutzt die Arena, mit einigen Unterbrechungen, seit 1963. Es war eine Liebe auf den zweiten Blick. Hertha spielte bis dahin in der kleinen, engen „Plumpe“ in Wedding, ein reines Fußballstadion. Erst mit der Einführung der Bundesliga wechselte Hertha BSC von dort ins Olympiastadion. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) forderte ein Stadion für mindestens 35.000 Zuschauer und eine Flutlichtanlage. Diese Auflagen erfüllte die Plumpe mit Platz für 28.000 Zuschauer nicht. Über die Jahre fanden im Olympiastadion viele große Spiele statt, zudem wurden einige Rekorde aufgestellt.

Am 21. September 1963 besuchten 81.111 Zuschauer die Bundesligapartie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln. Fünf Jahre später konnte dieser Rekord sogar gebrochen werden. Im September kamen 88.075 Fans ins Stadion, um wieder eine Partie gegen Köln zu sehen. Zur Geschichte von Hertha und dem Stadion gehört allerdings auch das berüchtigte Spiel vom 5. Juni 1971 gegen Arminia Bielefeld, bei dem sich die Berliner Spieler mit 250.000 Mark bestechen ließen. Vielen Berliner ist aber besonders ein Spiel im Gedächtnis geblieben. Zwei Tage nach der Maueröffnung haben am 11. November 1989 mehr als 44.000 Zuschauer das Zweitligaspiel zwischen Hertha und Wattenscheid (1:1) verfolgt.
Kultstatus erlangten auch zwei andere Partien. In der Spielzeit 1996/97 spielte Hertha BSC um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Am 7. April 1997 war der 1. FC Kaiserslautern zu Gast in Berlin. 75.000 Fans kamen ins Stadion, das war Rekord für die zweite Liga. Hertha siegte 2:0 und stieg mit Kaiserslautern und dem VfL Wolfsburg auf. Nach dem Aufstieg etablierte sich der Klub in der Bundesliga und qualifizierte sich schnell für die Champions League.

Mit Chelsea London, AC Mailand und Galatasaray Istanbul kamen starke Gegner ins Olympiastadion. Das Spiel gegen den FC Barcelona jedoch bleibt ewig in Erinnerung. Im November 1999 erlebten 60.000 Fans das Spiel im dichten Nebel. Die Zuschauer saßen oder standen auf ihren Plätzen, zu sehen gab es nichts. Für die Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion von 2000-2004 saniert. Am 9. Juli fand dann das Finale zwischen Italien und Frankreich vor 76.000 Zuschauern statt.
Unser Goal.com Ranking. Deutschlands ELF Kultstadien (Übersicht)
Eure Meinung: Was haltet Ihr vom Olympiastadion? Könnt Ihr euch noch an ein ganz besonderes Spiel erinnern?
Olympia 1936
Die Historie des Stadions beginnt mit dem Deutschen Stadion im Jahre 1913, das für die 1916 nach Berlin vergebenen und wegen des 1. Weltkrieges nie ausgetragenen Olympischen Spiele gebaut worden war. Knapp zwanzig Jahre später, 1931, bekam Berlin durch das IOC erneut den Zuschlag, die Olympischen Spiele auszurichten, das extra gebaute Deutsche Stadion sollte jedoch nicht mehr genutzt werden. Die Nationalsozialisten wollten ein Stadion, welches alles überragt, 1934 begannen die Bauarbeiten nach Entwürfen Werner Marchs. Nach dem Bau fanden zunächst 98.000 Zuschauer Platz, heute sind es 76.000.
Hertha BSC nutzt die Arena, mit einigen Unterbrechungen, seit 1963. Es war eine Liebe auf den zweiten Blick. Hertha spielte bis dahin in der kleinen, engen „Plumpe“ in Wedding, ein reines Fußballstadion. Erst mit der Einführung der Bundesliga wechselte Hertha BSC von dort ins Olympiastadion. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) forderte ein Stadion für mindestens 35.000 Zuschauer und eine Flutlichtanlage. Diese Auflagen erfüllte die Plumpe mit Platz für 28.000 Zuschauer nicht. Über die Jahre fanden im Olympiastadion viele große Spiele statt, zudem wurden einige Rekorde aufgestellt.

Am 21. September 1963 besuchten 81.111 Zuschauer die Bundesligapartie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln. Fünf Jahre später konnte dieser Rekord sogar gebrochen werden. Im September kamen 88.075 Fans ins Stadion, um wieder eine Partie gegen Köln zu sehen. Zur Geschichte von Hertha und dem Stadion gehört allerdings auch das berüchtigte Spiel vom 5. Juni 1971 gegen Arminia Bielefeld, bei dem sich die Berliner Spieler mit 250.000 Mark bestechen ließen. Vielen Berliner ist aber besonders ein Spiel im Gedächtnis geblieben. Zwei Tage nach der Maueröffnung haben am 11. November 1989 mehr als 44.000 Zuschauer das Zweitligaspiel zwischen Hertha und Wattenscheid (1:1) verfolgt.
Kultstatus erlangten auch zwei andere Partien. In der Spielzeit 1996/97 spielte Hertha BSC um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Am 7. April 1997 war der 1. FC Kaiserslautern zu Gast in Berlin. 75.000 Fans kamen ins Stadion, das war Rekord für die zweite Liga. Hertha siegte 2:0 und stieg mit Kaiserslautern und dem VfL Wolfsburg auf. Nach dem Aufstieg etablierte sich der Klub in der Bundesliga und qualifizierte sich schnell für die Champions League.

Mit Chelsea London, AC Mailand und Galatasaray Istanbul kamen starke Gegner ins Olympiastadion. Das Spiel gegen den FC Barcelona jedoch bleibt ewig in Erinnerung. Im November 1999 erlebten 60.000 Fans das Spiel im dichten Nebel. Die Zuschauer saßen oder standen auf ihren Plätzen, zu sehen gab es nichts. Für die Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion von 2000-2004 saniert. Am 9. Juli fand dann das Finale zwischen Italien und Frankreich vor 76.000 Zuschauern statt.
Unser Goal.com Ranking. Deutschlands ELF Kultstadien (Übersicht)
Eure Meinung: Was haltet Ihr vom Olympiastadion? Könnt Ihr euch noch an ein ganz besonderes Spiel erinnern?
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