Zwischen Enttäuschung und Freude, zwischen Dortmund und Hamburg

Als zum Abschluss der vergangenen Saison zwei Gefühlswelten zwischen Dortmund und Hamburg lagen, waren diese wohl am besten mit Enttäuschung und Freude zu beschreiben. Jetzt treffen beide Teams im direkten Duell aufeinander und liefern sich keinen Fernkampf um den ersehnten letzten Startplatz für die Europa League – noch nicht!

Jürgen Klopp, Borussia Dortmund (firo)
(sh) Hamburg. Im Duell zwischen dem Hamburger SV und Borussia Dortmund ist auf Seiten der Gelb-Schwarzen am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) wohl noch eine große Rechnung offen - die Hanseaten mogelten sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison noch an der Borussia vorbei und schnappten dem BVB den ersehnten Startplatz für die neue Europa League quasi vor der Nase weg. Jetzt treffen die beiden Teams im direkten Duell aufeinander  und liefern sich keinen Fernkampf um den ersehnten letzten Startplatz für die Europa League, zumindest noch nicht!

Große Enttäuschung und große Freude

Dortmunds Coach Jürgen Klopp fasste es vor dem Aufeinandertreffen wohl passend zusammen, als er auf die Frage nach seinen Gedanken an den letzten Spieltag der Vorsaison, diese Antwort gab: „Große Enttäuschung bei uns in Dortmund, große Freude in Hamburg.“ Die Borussia stand kurz vor der Teilnahme an der neuen Europa League, doch ausgerechnet im Fernduell mit dem Hamburger SV musste sich der BVB geschlagen geben - dabei hatten die Gelb-Schwarzen ihr Glück selbst in der Hand und mussten gegen Borussia Mönchenglabdach nur gewinnen, ein 1:1-Unentschieden war letztlich zu wenig, weil das Glück an diesem letzten Spieltag auf Seiten der Hamburger war.

Klopp-Fehlersuche beim Schiedsrichter

Diese „große Enttäuschung“ ist auf Seiten von Jürgen Klopp allerdings längst vergessen: „Das ist längst abgehakt“, erklärte Klopp in einem Interview auf der offiziellen HSV-Webseite. Die Schuld sucht der BVB-Coach jedoch noch immer beim Schiedsrichter, der mit seiner Fehlentscheidung erst die Teilnahme der Hamburger an der Europa League ermöglichte: „Der HSV kann doch nichts dafür, dass der Schiedsrichter beim Spiel in Frankfurt eine Fehlentscheidung getroffen hat und die Hamburger dadurch Platz 5 erreichten.“

Labbadia fordert Besserung nach dem Auftakt

Auf der Gegenseite steht mit dem neuen HSV-Trainer Bruno Labbadia ein Mann an der Seitenlinie, der dieses Fernduell am letzten Spieltag der Vorsaison nur aus der Beobachterposition, von der Trainerbank von Bayer Leverkusen aus, betrachtete. „Dortmund profitiert sicher davon, dass sie eine eingespielte Mannschaft sind. Sie haben ihr Potenzial in der letzten Saison deutlich gezeigt. Das wird eine sehr schwere Aufgabe“, so Labbadia im Vorfeld der Partie. Und eines steht für den neuen HSV-Coach auf jeden Fall fest: Besser als der Bundesliga-Auftakt gegen Freiburg, muss das Spiel gegen den BVB werden! „Klar ist, dass wir es besser machen wollen als gegen Freiburg. Und klar ist auch, dass wir uns alle auf die erste Bundesliga-Heimpartie vor unseren Fans freuen.“

Klopp: „Natürlich streben wir den Sieg an!“

Jürgen Klopp legt sich bei seiner Einschätzung für das Spiel in Hamburg schon konkreter fest und visiert einen Sieg seiner Mannschaft fest an: „Zunächst mal ein Fußballspiel,  in dem es um drei Punkte geht. Natürlich streben wir genau so wie der HSV den Sieg an. Sollte es uns gelingen, ein richtig gutes Spiel zu machen und als verdienter Sieger vom Platz zu gehen, nehmen wir diese drei Punkte gerne mit nach Dortmund.“

HIER: Vorschau Bundesliga: Hamburger SV – Borussia Dortmund

Bruno Labbadia ließ am letzten Wochenende über 30 Millionen Euro auf der Bank sitzen. Beim BVB überzeugte Neuzugang Lucas Barrios - oder? Was meint Ihr? Kommt ins Goal.com-Forum und diskutiert mit uns über die Neuzugänge der Bundesliga! HIER geht´s lang!



 
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