Prödl trainiert wieder regelmäßig

Abwehrspieler Sebastian Prödl hat sich von seiner Virus-Infektion erholt und kann wieder regelmäßig mit seinen Werder-Kollegen trainieren. Auch Stürmer Markus Rosenberg ist auf dem Weg der Besserung.

Österreich und Sebastian Prödl bejubeln das 2:0 gegen die Niederlande (firo)
(fb) Bremen. Viele Werder-Fans staunten nicht schlecht, als Sebastian Prödl gestern Abend beim Testspiel gegen den FC Valencia zehn Minuten vor Schluss eingewechselt wurde. Ein Virus hatte den Innenverteidiger über weite Strecken der Vorbereitung außer Gefecht gesetzt, mit seinem Comeback war eigentlich erst in den nächsten Wochen gerechnet worden. Doch Prödl fühlt sich  gut, hat keine Beschwerden mehr und trainiert bereits seit Anfang der Woche wieder mit der Mannschaft.

Prödl verordnet sich Geduld


„Mir geht es ganz gut, die Probleme sind überwunden und ich freue mich, dass ich endlich wieder bei der Mannschaft bin. Natürlich habe ich nach den verpassten Trainingslagern noch einen Rückstand, den ich jetzt aufholen will. Ich werde mir dabei jedoch die nötige Zeit geben, auch wenn es für einen Fußballer immer schwer ist, sich zu gedulden“, sagte der österreichische Nationalspieler (20 Einsätze, zwei Treffer) auf Werders Internetseite.

Rosenberg hofft, dass die Kniescheibe hält


Stürmer Markus Rosenberg hat ebenfalls die meiste Zeit der Vorbereitung verpasst. Den Schweden hemmen Probleme an seiner Kniescheibe. Heute begann er mit ersten Übungen, schon bald peilt er die Rückkehr ins Mannschaftstraining an: „Meinem Knie geht es besser, ich hoffe es hält jetzt, auch wenn es noch ein kleines bisschen schmerzt. Am letzten Samstag sagte der Doc, dass es voraussichtlich noch eine Woche dauern wird. Ich konnte in der bisherigen Vorbereitung leider noch nicht viel machen. Nach der Sommerpause wäre ich sehr gern mit nach Norderney und Bad Waltersdorf gefahren, jetzt hoffe ich aufs Mannschaftstraining in der nächsten Woche“, erklärte der 26-Jährige.


 
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