Bruchhagen kritisiert Bierhoff
Gerade ist der Streit zwischen Oliver Bierhoff und DFB-Kapitän Michael Ballack beigelegt, da droht dem Nationalmannschafts-Manager schon wieder Ärger. Diesmal geht die Kritik von Heribert Bruchhagen aus, dem Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Eintracht.
Mangelnde Objektivität
Bierhoff mache sich damit keine Freunde, denn: „Eigentlich ist er in seinem Job zu völliger Objektivität verpflichtet. Als Spieler ist es zulässig, Werbeverträge zu haben. Als Funktionär geht das nicht.“ Auch sei es nicht in Ordnung, dass er mit seiner Agentur „Projekt B“ unter anderem BVB-Coach Jürgen Klopp oder soger den Nationalmannschaftskoch vermarktet: „Das gehört sich nicht.“
Gegenpart Niersbach
Noch steht Bruchhagen mit seiner Kritik relativ allein. Wolfgang Niersbach, DFB-Generalsekretär, verteidigte die Aktivitäten seines Managers. Natürlich dürfe Bierhoff „sich als Persönlichkeit vermarkten“. Außerdem sei es begrüßenswert, „wenn unsere Köpfe als Testimonial für unseren Partner auftreten“. Nach der Affäre um Ballack droht Bierhoff erneut Ungemach. Gut möglich, dass die Diskussion in den nächsten Tagen erst richtig an Fahrt aufnimmt, denn wer Heribert Bruchhagen kennt, weiß, dass der sich so schnell nicht von seiner Meinung abbringen lässt. Und dass er gern mal Uli Hoeneß diskutiert. Der Bayern-Manager meldete sich bisher noch nicht zu Wort. Doch wer den Bayern-Manager kennt....
Eure Meinung: Was haltet ihr davon, wenn Oliver Bierhoff als Werbefigur im Fernsehen auftritt?
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