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Vom Hampden Park bis zur Allianz Arena - Die zehn letzten Finalstadien der Champions League vor dem Spektakel in München
Im Mai findet in der Allianz Arena in München das größte Spiel auf europäischer Vereinsebene statt. Wir blicken auf die letzten zehn Stadien, die dieses Ereignis austragen durften.
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2-1 |
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Vizekusen wird geboren |

2002: Im Hampden Park zu Glasgow traf Real Madrid auf die Überraschungsmannschaft aus Leverkusen. Die Werkself musste sich vor 51.500 Zuschauern den Königlichen jedoch mit 1:2 geschlagen geben und bekam endgültig den Namen Vizekusen. Die Tore für die Königlichen erzielten Raul und Zinedine Zidane. Lucio sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich.
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3:2 n.E. |
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Italien regiert Europa |

2003: Im Old Trafford sahen 68.000 Fans ein rein italienisches Finale zwischen dem AC Mailand und Juventus Turin. Die Partie war stark von der Taktik geprägt und konnte erst im Elfmeterschießen entschieden werden. Hier zeigten die Bianconeri mehr Nerven und verloren mit 2:3. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Andriy Shevchenko.
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3-0 |
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Porto siegt im Finale der Sensationsteams |

Im Jahr 2004 standen sich in der Arena auf Schalke völlig überraschend der AS Monaco und der FC Porto gegenüber. Mit diesen beiden Mannschaften hatte zuvor überhaupt niemand gerechnet. Doch die Franzosen kickten keinen Geringeren als Real Madrid aus dem Wettbewerb. Im Finale musste man sich jedoch vor 53.100 Zuschauern dem FC Porto klar mit 0:3 geschlagen geben. Alberto, Deco und Alenichev sorgten für den deutlichen Sieg des Teams des damaligen Trainers Jose Mourinho.
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6-5 n.E. |
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Die Rossoneri vergeben eine 3:0-Führung |

2005 fand wohl das spektakulärste Finale der Champions League statt. Im Atatürk-Stadion zu Istanbul traf der AC Mailand vor 69.000 Zuschauern auf den FC Liverpool. In der ersten Hälfte demontierten die Italiener die Reds mit einem Tor von Maldini und einem Doppelpack von Hernan Crespo. Nach der Pause drehte der FC Liverpool die Partie binnen sechs Minuten mit Toren von Gerrard, Smicer und Alonso. Die Partie ging ins Elfmeterschießen, welches die Engländer für sich entschieden. Ein gewisser Andriy Shevchenko verschoss den entscheidenden Elfmeter.
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2-1 |
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Das große Barca ist geboren |

2006: Ein Jahr später zauberte sich der FC Barcelona ins Finale und traf dort auf den FC Arsenal. Im Stade de France gingen die Gunners vor 77.500 Zuschauern durch Sol Campbell in Führung, ehe Samuel Eto'o und Belleti das Spiel drehten und den Spaniern damit den Titel im Jahr 2006 sicherten. Das sollte allerdings nicht der letzte Titel in der Königsklasse für den FC Barcelona sein.
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2-1 |
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Inzaghi schießt Milan zum Titel |

2007: In diesem Olympiastadion in Athen gab es ein Remake des Finals von 2005: Der AC Mailand und der FC Liverpool standen sich erneut gegenüber. Doch diesmal behielten die Rossoneri vor 63.000 Zuschauern die Oberhand. Filippo Inzaghi sorgte mit seinem Doppelpack für den Sieg der Italiener, Dirk Kuyt gelang gegen Ende der Partie nur der Anschluss.
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6-5 n.E. |
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United ganz oben, Chelsea mit Ballack am Boden |

2008: Im Luzniki-Stadion zu Moskau fand das rein englische Finale zwischen Manchester United und dem FC Chelsea statt. Cristiano Ronaldo brachte United vor 69.500 Zuschauern in Führung, ehe Frank Lampard der Ausgleich gelang. Das Spiel wurde erst im Elfmeterschießen entschieden. Nicolas Anelka verschoss den entscheidenden Elfmeter und ließ den großen Traum des FC Chelsea, einmal diese Trophäe in den Händen zu halten, zerplatzen.
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2-0 |
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Barca sichert sich erneut den Titel |

2009: Manchester United hatte die große Chance, den Titel zu verteidigen. Im Stadio Olimpico in Rom ging es jedoch gegen den FC Barcelona. Vor 62.500 Zuschauern erzielten Samuel Eto'o und Lionel Messi die Tore für die Katalanen und zerstörten damit die Träume der Red Devils.
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0-2 |
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Milito zerstört Bayerns Traum vom Triple |

2010 traf der FC Bayern München im Santiago Bernabeu auf Inter Mailand. Beide Teams hatten die Möglichkeit zum historischen Triple. Es war ein gewisser Diego Milito, der die Italiener mit seinem Doppelpack vor 75.000 Fans auf Europas Thron schoss. Damaliger Trainer: Jose Mourinho.
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3-1 |
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Dritter Titel in fünf Jahren |

2011: Im neuen Wembley sahen 87.700 Zuschauer ein hochklassiges Finale zwischen dem FC Barcelona und Manchester United. Pedro erzielte die Führung für die Katalanen, die Wayne Rooney ausglich. Lionel Messi und David Villa brachten die Spanier danach allerdings wieder auf die Siegerstraße. Damit gewann der FC Barcelona völlig verdient mit 3:1 und streckte die Trophäe in den Londoner Abendhimmel.

2012: In diesem Jahr reiht sich die Allianz Arena in die Geschichte der Finalstadien ein. Der FC Bayern München hat die große Chance, als erste Mannschaft ein Champions-League-Finale im eigenen Stadion zu bestreiten. Nach dem 2:1 im Hinspiel gegen Real Madrid stehen die Chancen dazu gar nicht mal so schlecht. Im anderen Halbfinale trifft der FC Barcelona auf den FC Chelsea. Eins ist jedoch sicher: Die Allianz Arena wird am 19. Mai ihre eigene Geschichte schreiben.
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