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Die Abteilung Attacke beim FC Bayern lebt noch, Hoeneß wendet den Gomez, Schalke wartet auf den Hunter und bei Diego weiß man immer noch nicht, ob er geht oder bleibt...

München. Die Abteilung Attacke im Umfeld des FC Bayern München lebt wieder. Schon vor dem ersten Spieltag in der Bundesliga holt der Rekordmeister mächtig aus, um gegen den aktuellen Ligaprimus Borussia Dortmund auszukeilen. Ganz vorne dabei: Paul Breitner. Außerdem in der Verlosung: München die Zweite, Olympia und der Schalke 04.


Lächerlich und kindisch - Wenn der Paule poltert

Wenn der Paule sich in Rage redet, dann bleibt kein Auge trocken. Das konnte man bei Sky und Eurosport bewundern. Sichtlich angefressen von der Understatement-Politik des Ligaprimus BVB sagte Breitner: „Es ist kindisch. Ich bin mir sicher, dass die Dortmunder sehr schnell umdenken, indem sie von allen Seiten zu hören bekommen: Leute, hört auf mit dieser Kinderei, es ist lächerlich!“

„Ich erwarte, dass sie zu Beginn der Rückrunde noch dort vertreten sind. Dortmund wird sich nicht mehr erlauben können, sang- und klanglos aus der Champions League auszuscheiden. Man wird in dieser Saison sehen, wer wirklich die Nummer Eins ist. Nicht nur die Nummer eins aufgrund fehlender Beschäftigung, sondern die Nummer eins über eine würdige Saison - mit vielen Spielen in der Champions League“, polterte das Bayern-Urgestein und der Weltmeister von 1974 los.


Was wir noch gelernt haben...
Bei Galatasaray Istanbul deutet sich ein Ende des Wartens aufs Christkind, äh Felipe Melo, an. Der türkische Meister der Süper Lig hat demnach endlich mit dem Spieler und Juventus Turin Einigung erzielen können, um den Deal in trockene Tücher zu bringen. Lange genug gedauert hat es ja auch - man konnte meinen, Cimbom wollte ganz Juve aufkaufen.

Diego, Diego und immer wieder Diego - immer noch herrscht Unklarheit darüber, was nun aus dem Ausnahmespieler wird. Bleibt er beim VfL Wolfsburg, haben er und Felix Magath eine Zukunft oder verschlägt es ihn in eine Nettoliga? Wenn im Zusammenhang mit ihm alles so zögerlich läuft, kann man fast verstehen, dass aus dem Kicker und Sarah Conner nichts wurde.

40 Millionen Euro - was kann man damit alles veranstalten. Man kann sich zum Beispiel 410 Mercedes CLS 63 AMG vor die Türe stellen, wenn der Hof groß genug ist oder die Garage ein sattes Fassungsvermögen hat. Oder man kann sich einen Javi Martinez in den Kader holen. Wenn man etwas Verrücktes tun will. Sind die Bayern so verrückt oder gibt es einen schönen Shopping-Tag bei Mercedes? Ich würde ja beim Mercedes-Händler meines Vertrauens vorsprechen - aber ich habe ja auch keine 40 Millionen flüssig.

Attacke die Zweite – Hoeneß wendet den Gomez

Wundliegen ist nicht mehr. Würstchen-Experte Uli Hoeneß und Präsident des Rekordmeisters hat es offensichtlich sich zur Aufgabe gemacht, Wundliege-Patienten nach Profigrillermanier zu wenden - gemeint war Mario Gomez: „Wenn er sehr gut wäre, wären wir jetzt Champions-League-Sieger“, leitete Hoeneß seine Wendeaktion im Audi Forum ein.




„Wir haben nun Alternativen für Mario Gomez. Das ist eine Voraussetzung für den Erfolg. Er ist gut - aber nicht sehr gut. Claudio Pizarro ist ein Schlitzohr, Mario Mandzukic wird als Kopfballspieler wichtig“, ließ Hoeneß schon vor dem letzten Wenden einen Kracher beim Pichelsteiner Fest fliegen, als er zu Fans des FC Bayern sprach.

Olympia überlagert die Transferphase

Dem deutschen Medaillenhänger mit massiven Bauchklatschern im Wasser folgte in London der teutonische Medaillenhunger – und irgendwie geht der Transferkampf dabei fast ein wenig unter. Man muss neidlos anerkennen, die Olympioniken haben gelernt. Medial gelernt. Nicht nur, dass London 2012 ein sportliches und mediales Großereignis ist, nein, Sportler und Funktionäre schaffen es erstklassig, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ganz gleich, ob durch Erfolge, fette Bauchklatscher, Dopingfälle oder Heimschick-Aktionen wie im Fall der Ruderin Nadja Drygalla – sie wurde mit dem zweckentfremdeten Slogan „Gute Heimreise“ wieder gen Deutschland „verschickt“, weil sie wohl private Bande ins rechtsextreme Umfeld von Rostock pflegte – schaffen es selbst die Nischensportler, den Fußballern etwas die Show zu stehlen. Olympia rockt - auch bei Twitter.

Should I stay or should I go – Der Huntelaar-Song

Seit Monaten wartet die blau-weiße Stadt darauf, dass ihr Topknipser, Klaas-Jan Huntelaar, keinen Käse macht und bei den Knappen unterschreibt. Hat er nicht, will er aber wohl. Oder doch nicht? Irgendwie hat man das Gefühl, Schalke und Huntelaar buhlen gemeinsam um einen Sponsoren-Vertrag mit Snickers – wenns mal wieder länger dauert. Abschließende Gespräche, so hört man aus dem Schalker Umfeld, sollen bald folgen. Bald, in nächster Zeit, zeitnah – Unworte im Zusammenhang mit Transfers. Wir wollen endlich ein „Der Hunter bleibt“ lesen.


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