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Was wir in dieser Woche gelernt haben: Özil kann Clasico!
Das Runde muss ins Eckige, Magath besteigt den Hügel der Leiden & am Ende gewinnen immer die Deutschen. Soweit nichts Neues – oder doch? Was wir in dieser Woche gelernt haben...
Von Christoph Vogel
Manchester. Die ganz großen Transfers lassen in diesem Winter noch auf sich warten. Man erinnere sich an den vergangenen Winter, als zum Beispiel Fernando Torres in der Premier League ein finanzielles Erdbeben auslöste. Vielleicht aber hat dessen Schicksal mögliche Käufer abgeschreckt. Der größte Fisch im Becken ist Carlos Tevez, der immer noch nicht weiß, wohin er sein Flugticket buchen soll. Bei der ganzen Warterei ist der auch noch einfach so nach Argentinien geflogen. Wieso auch nicht?
Tevez geht stiften und muss mal wieder zahlen
Man muss sich schon fast freuen, wenn das Transferfenster in diesem Winter bald geschlossen ist – zumindest wenn man Carlos Tevez heißt. Der Argentinier kommt einfach nicht unter den sprichwörtlichen Hammer und fristet immer noch sein Dasein bei Manchester City. Verstoßen, aber nicht abgestoßen. City will ihn nicht haben, aber auch nicht für ein Butterbrot abgeben. Die hohen Forderungen der „Citizens“ haben nun dazu geführt, dass mit Inter Mailand und Paris Saint-Germain die wohl letzten Interessenten mit der möglichen Finanzkraft abgesprungen sind. Normalerweise müsste man ja sagen, dass ManCity ihn ja kaufen solle – aber die haben ihn ja schon. Nun flog Tevez auch noch auf eigene Faust und ohne Genehmigung des Klubs in seine argentinische Heimat. Dafür bekam er eine saftige Strafe aufgebrummt, nämlich sechs Wochengehälter. Schon für Normalverdiener ein schwerer Schlag, aber bei Tevez beläuft sich die Summer auf annähernd 1,5 Millionen Euro. Nun, so schwer wird ihn die Strafe dann auch nicht treffen.
Özil kann doch Clasico

Er kann es ja doch. Mesut Özil erlebte eine grandiose WM 2010, wechselte zu Real Madrid und spielte eigentlich eine hervorragende Premierensaison in Spanien für „Los Blancos“. Wenn, ja wenn das nicht die „Clasicos“ gegen den FC Barcelona gewesen wären. Denn in jenen Partien gegen den Erzrivalen war vom deutschen Nationalspieler nicht allzu viel zu sehen. Aber im Pokalrückspiel, bei dem Real zwar nach hartem Kampf und viel Moral ein 0:2 noch in ein 2:2 umbog, aber trotzdem ausschied, glänzte er plötzlich. Nichts mehr war zu sehen vom phlegmatischen Özil, stattdessen ein selbstbewusster und gut aufgelegter Spielmacher, an dessen Seite auch Weltstars wie Cristiano Ronaldo eine Nuance besser spielen als sonst. Wie gesagt, am Ende hat es nicht zum Weiterkommen gereicht. Aber Özil hat einen weiteren Schritt in seiner (und Reals) Entwicklung genommen.
| Was wir am Wochenende lernen werden... |
Auch ein Felix Magath gestand Fehler ein. Nun ist er sogar reuig: Er sei nicht nachtragend und Spielmacher Diego könne nach Wolfsburg zurückkehren. Nur schwer zu glauben nach den 400.000 Euro Strafe, die er dem Brasilianer aufgedrückt hatte. Irgendwas lief da doch schief. Uli Hoeneß soll laut FIFA-Präsident Sepp Blatter Schuld daran sein, dass München nicht die Olympiade 2018 bekam. Zu kritikhaft seien dessen Äußerungen gewesen. In der Bundesliga scheint es ja nicht zu schaden. Sonst wäre der große FCB wohl nicht da, wo er jetzt ist. Und nach der Niederlage in Gladbach wird Hoeneß bestimmt keine Gnade mit den Spielern walten lassen. |
„Ich habe das Gefühl, dass dieser Verein schon untergangen ist“, beschwerte sich Holger Stanislawski am Donnerstag über die Berichterstattung der Presse. Die TSG Hoffenheim gab mit Vedad Ibisevic einen der letzten „Helden“ vom Aufstieg in die Bundesliga an den VfB Stuttgart ab. „So, als wären wir schon abgestiegen und hätten null Chancen auf den Klassenerhalt, einfach nur die letzte Katastrophe“. Tatsächlich steht die TSG mit 23 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Mit Srdjan Lakic ist ein Ersatz bereits im Gespräch. Also so ernst wie manch einer vielleicht geschrieben hat ist die Lage im Kraichgau nicht. Ein Ausverkauf findet ebenfalls nicht statt. Dennoch wird man gespannt sein, in welche Personalien die TSG die fünf Millionen Euro reinvestiert. Bis auf weiteres bleiben sie also nicht abgestiegen, aber sicher die graue Maus der Bundesliga. Der VfL Bochum reloaded, sozusagen. Die galten ja auch mal als unabsteigbar.
Facebook ersetzt Transfermarkt
Der FC Bayern kommentiert für gewöhnlich keine möglichen Neuzugang, die so durch die Gerüchteküche schweben. Robert Lewandowski soll im Gespräch gewesen sein, doch diese Meldung zerschlug sich schnell zu Staub. Aber was war das? Der FC Bayern meldete über Facebook die Verpflichtung eines neuen Offensivspielers. Wird so nicht schon genug über den FCB geschrieben und geredet? Die PR-Aktion war bestimmt gut gemeint, aber sonderlich gelungen und ausgereift wirkte sie nicht. Bestimmt dachten sich die Öffentlichkeitsexperten „Lieber selber melden, bevor jemand noch mehr unsinnige Gerüchte streut“. Am Ende gab es gar keinen Neuzugang vorzustellen, stattdessen gab es viele erzürnte und enttäuschte Fans. Ein Ziel haben sie erreicht: Die Meldung ging durch alle Medien. In Zukunft werden neue Spieler wohl auch nur noch durch einen Klick auf die „Gefällt mir“-Taste gekauft.
Der Adler ist gelandet

Der Adler ist gelandet. René Adler wird Bayer Leverkusen nach einer Achterbahnfahrt von Karriere aller Voraussicht nach im Sommer verlassen. 27-Jährige wird laut Insiderinformationen zum Hamburger SV wechseln. Der geborene Leipziger fand einst den Weg ins Tor der Werkself und verdrängte Hans-Jörg Butt, nun wird er schon lange vor seinem besten Torwart-Alter von Bernd Leno verdrängt. Nach einer Verletzung verpflichtete Bayer den ehemaligen Stuttgarter, der sich besser als erwartet entwickelte. Glück für den einen, Pech für den anderen: Während Leno nun Stammkeeper bei einem Champions-League-Aspiranten ist, muss Adler gehen. Dabei hatten in die Leverkusener gar einen neuen Vertrag mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Euro angeboten – vielleicht um ihn dann im Sommer doch gehen zu lassen, aber immerhin eine Ablöse zu kassieren? Die EM 2012 ist für die ehemalige Nummer eins des DFB inzwischen in weite Ferne gerückt...
Was habt ihr in dieser Woche gelernt?
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Teenager-Tränen: Als Cristiano Ronaldo bei der Heim-EM 2004 nur Zweiter wurde
EXKLUSIV - Goal.com veröffentlicht exklusive Inhalte aus Luca Caiolis Buch „Ronaldo: Leidenschaft zur Perfektion“. Heute dreht sich alles um das Finale der EM 2004.
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EXKLUSIV - Higuain-Berater stellt klar: „Gonzalo wird Real Madrid nicht verlassen.“
EXKLUSIV – Der Agent von Stürmerstar Gonzalo Higuian schiebt den Wechselspekulationen um seinen Schützling gegenüber Goal.com einen Riegel vor.
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Sieger, Enttäuschungen, Torschützenkönig: Die Goal.com-Redaktionstipps zur EM
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