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Was wir in dieser Woche gelernt haben: Die portugiesische Armada kann Messi nicht versenken
Das Runde muss ins Eckige, Magath besteigt den Hügel der Leiden & am Ende gewinnen immer die Deutschen. Soweit nichts Neues – oder doch? Was wir in dieser Woche gelernt haben...
Von Christoph Vogel
Madrid. Der FC Barcelona ist ein Wiederholungstäter. Die Katalanen gewannen unter der Woche im spanischen Pokal den nächsten „Clasico“ gegen Real Madrid. Während die Königlichen langsam verzweifeln, bot die Partie wieder allerlei Diskussionsstoff. Vor allem Pepe machte von sich reden.
Portugiesische Armada kann Messi nicht versenken
Die Portugiesen standen im Pokal im Mittelpunkt. Zunächst hatte Cristiano Ronaldo die Gastgeber aus Madrid in Führung gebracht. Doch nach der Pause kippte das Blatt zugunsten der „Blaugrana“. Nach der 1:2-Niederlage ist für Real noch nichts verloren, wie auch Keeper San Iker befand. „Unsere Moral haben sie nicht besiegt“, wusste er drakonisch zu berichten. Zauberzwerg Lionel Messi bekam es mit Pepe zu tun, der ihm unschön auf die Hand trat. „Was für ein Idiot“, twitterte Wayne Rooney, der selbst kein Kind von Sonnenschein ist, aber auf dem Rasen zumeist ein fairer Sportsmann ist. Auch Fabio Coentrao und Ricardo Carvalho gaben Messi Saures. Und José Mourinho? Der ist sowieso kein Freund von Messi und wird sich die Aktion von Pepe „ansehen“. Während also Barcelona mit dem Vorteil des Sieges ins Rückspiel gehen wird, raufen sie sich bei Real die Haare. Wir werden sehen, ob ihnen dann am 25. Januar etwas eingefallen ist.
Magath wieder Transferkönig der Bundesliga

Die Bundesligisten, die sich tatsächlich verstärken wollten, haben dies nun hinter sich. Heute Abend startet mit der Partie der Gladbacher Fohlen gegen den FC Bayern die Rückrunde. Und wer schlug auf dem Transfermarkt (mal wieder) gnadenlos zu und schlug damit alle anderen Bundesligisten? Felix Magath und der VfL Wolfsburg! Acht Neuzugänge für 30 Millionen Euro kamen in die Autostadt, um sich von „Quälix“ in Richtung Tabellenspitze treiben zu lassen. Mit den Sommerzugängen klappte das überhaupt nicht, aber neues Spiel, neues Glück. Der teuerste Spieler ist mit 8,5 Millionen Euro Ricardo Rodriguez vom FC Zürich. Ein Linksverteidiger. Auf jener Position, auf der mit Marcel Schäfer eigentlich noch der konstanteste (wenn auch nicht gerade positiv herausragende) Spieler auflief. Aber Magath wird schon wissen was er tut.
| Was wir am Wochenende lernen werden... |
Samstag beginnt in Gabun und Äquatorialguinea der Afrika Cup 2012. Favoriten sind wie in jedem Jahr die Elfenbeinküste und Marokko. Mit Ägypten ist ein Hochkaräter jedoch gar nicht erst dabei. In Europa wird man vom Turnier, bei dem sich viele Talente tummeln werden, womöglich nur durch Meldungen bemerkbar machen, welche Stars den Topklubs fehlen. Der FC Arsenal empfängt Manchester United und wird seinem Ruf gerecht, gegen die Kleinen zwar reihenweise Punkte liegen zu lassen (wie unlängst beim 2:3 in Swansea), jedoch gegen die Großen mitzuhalten. Gegen die Red Devils gibt es einen Heimsieg und eine erneute Show von Toptorjäger Robin van Persie (18 Tore in 21 Spielen). |
Manchmal brechen im Fußball auch die letzten Instanzen. Der SC Freiburg versuchte monatelang seinen Topstürmer in den eigenen Reihen zu halten. Lange Zeit erfolgreich. Doch nun war die Verlockung des Geldes für beide Seiten einfach zu groß: Papiss Demba Cissé ging für rund zwölf Millionen Euro zu Newcastle United in die Premier League. Dort darf er sich unter anderem auf Demba Ba freuen, der seinen Abschied aus der Bundesliga jedoch gänzlich anders gestaltete als der 26-jährige Senegalese. Während Ba rebellierte, zog es Cissé vor, bis zum letzten Moment Leistung zu bringen für die sympathischen Breisgauer. 2009 holte Sportdirektor Dirk Duffner den Stürmer aus der zweiten französischen Liga und erntete damit viel Kritik. Denn Cissé kostete 1,5 Millionen Euro. Etwas mehr als Marco Reus, der ebenfalls in diesem Winter seinen Wechsel bekanntgab. Beide sind sie zu Rekordverkäufen ihrer Klubs geworden. „Wir sind nun mal keine Milliardäre und müssen damit leben, dass wir ab und zu eine Spieler verkaufen müssen“, zog Trainer Christian Streich ein nüchternes Fazit.
Ailton schießt sich mit Eigentor ins Dschungel-Abseits
Ailton im TV-Dschungel von RTL – das ist immer noch die Attraktion der Fernsehlandschaft. Keiner guckt es angeblich, aber doch kann jeder mitreden. Der Brasilianer sorgt täglich für Gesprächsstoff und allein durch die Kuriosität seines Auftrittes ist der „Kugelblitz“ einen Hingucker wert. Alles andere als das war seine Aktion, als er statt früher seinem Offensivdrang seinem Harndrang mitten im Camp nachgab und in die hiesigen Örtlichkeiten pinkelte. Alles andere als eine feine Aktion, die der 38-Jährige erst nach langer Diskussion zugab. „Ich bin froh, dass er dort kein Werder-Trikot trägt“, zitiert das Hamburger Abendblatt Bremens Sportdirektor Klaus Allofs. Immerhin kann sich Ailton nun bei mehr als sechs Millionen Zuschauern der Aufmerksamkeit gewiss sein. Vielleicht schaut ja auch der ein oder andere Scout zu.
Thierry kehrt heim, David bleibt allein zu Haus

Kaum zu glauben, aber wahr: Der FC Bayern und Jürgen Klinsmann vertrag sich wieder. Von Juli 2008 bis Ende April 2009 war der ehemalige Nationalstürmer bei den Münchenern als Cheftrainer angestellt, doch richtig warm wurden mit dem Arbeitsverhältnis beide Seiten nicht. Die Liaison in München war für Klinsmann, der im konservativen München zu viel auf einen Streich ändern wollte, nicht erfolgreich. Den Verein verließ er in Unfrieden. Nun lobte ihn Karl-Heinz Rummenigge ausdrücklich gegenüber Soccer America: „Er war ja leider nur ein Jahr hier, aber er war ein fantastischer Organisator und fantastisch darin, den Fußball zu entwickeln. Ich bin mir sicher, dass er noch Erfolg haben wird“. Worte, die Klinsmann sicher gerne hört, denn sein Engagement bei der Nationalmannschaft der USA läuft bislang auch eher durchschnittlich. Sein Vertrag läuft aber noch bis 2014 und sollte er nicht wieder Buddha-Figuren aufstellen, könnte das sicher etwas werden.
Was habt ihr in dieser Woche gelernt?
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Teenager-Tränen: Als Cristiano Ronaldo bei der Heim-EM 2004 nur Zweiter wurde
EXKLUSIV - Goal.com veröffentlicht exklusive Inhalte aus Luca Caiolis Buch „Ronaldo: Leidenschaft zur Perfektion“. Heute dreht sich alles um das Finale der EM 2004.
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EXKLUSIV - Higuain-Berater stellt klar: „Gonzalo wird Real Madrid nicht verlassen.“
EXKLUSIV – Der Agent von Stürmerstar Gonzalo Higuian schiebt den Wechselspekulationen um seinen Schützling gegenüber Goal.com einen Riegel vor.
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Sieger, Enttäuschungen, Torschützenkönig: Die Goal.com-Redaktionstipps zur EM
Bald geht es endlich los - der Startschuss zur Euro fällt! Die Goal.com-Redaktion hat im Kicktipp-EM-Spezial einmal einige Szenarien durchgespielt und diverse Tipps abgegeben.
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