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Unsere wöchentliche Serie über die deutschen Gastarbeiter in der Premier League: Heute ist Lukas Podolski Protagonist.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

London.
Freud und Leid wohnen oft Tür an Tür: Das musste Wigan Athletic am vergangenen Dienstag schmerzlich erfahren, und auch Arsenals Lukas Podolski hat in den vergangenen Wochen das Auf und Ab in der Premier League am eigenen Leib gespürt - im wahrsten Sinne.

Rückkehr nach Problemen

Knöchelprobleme hatten den Nationalspieler in der Vergangenheit gehandicapt, die Startelf war nicht Status Quo für den Ex-Kölner. Dann sah Giroud Rot und wurde gesperrt, im Sturm war ein Platz frei, was Podolski wieder zum Starter machte, und nach dem Treffer gegen Norwich war wieder ein klarer Aufwärtstrend erkennbar.

Den Podolski gegen Wigan klar bestätigte: Sein erster Doppelpack in der Liga wies den Gunners den Weg und stürzte die am Sonntag noch freudetrunkenen Latics nach FA-Cupsieg gegen City ins Tal der Tränen: Das 1:4 bedeutete den Abstieg.

"Gut gemacht, Gunners!"

Podolski hingegen war guter Dinge: "Gut gemacht, Gunners, wichtige 3 Punkte, nun Konzentration auf das letzte Spiel am Sonntag!" twitterte er, und sein Coach Wenger hatte ohnehin nie an ihm gezweifelt: "Er hatte einen guten Saisonstart, einen sehr guten Saisonstart, danach hat er physisch und mental etwas gelitten, weil sie in Deutschland eine Winterpause haben."



Nun sei er jedoch wieder auf dem aufsteigenden Ast, rechtzeitig vor dem letzten Spiel gegen Newcastle, in dem Arsenal aus eigener Kraft die Champions-League-Quali schaffen kann, aber siegen sollte: Konkurrent Tottenham spielt gegen Absteiger Sunderland, ist aber nur einen Punkt entfernt.

Damit sind die Knöchelprobleme, wegen der Podolski zwischendurch fitgespritzt werden musste, wohl nicht so schlimm, auch die erwartete Operation nach Saisonende fällt wohl flach, grünes Licht also auch für Löw, der auf den Linksfuß bei der USA-Reise bauen kann, wie vermeldet wurde.

Riether bleibt

Mehr als eine Fußnote neben all den guten Poldi-Nachrichten: Dessen Kumpel Sascha Riether wurde vom FC Fulham per Kaufoption fest verpflichtet und bleibt der Insel erhalten! Lichtblick im miesen Saisonfinish der Cottagers, die die letzten vier Spiele verloren.


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