thumbnail Hallo,

Der wöchentliche Blick hinüber zu den deutschen Profis in England, wo Riether mit Fulham derzeit eine schwere Phase durchlebt.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

London.
Am vergangenen Samstag war Derby-Time in der Hauptstadt: Der FC Arsenal empfing Fulham mit Sascha Riether, und die Gunners zeigten ihre neue Qualität: Auch die Spiele gegen kleinere Teams werden gewonnen, Arbeitssiege eingefahren, ohne dass es gleich eine Gala sein muss.

Für Fulham gilt jedoch weiterhin: Im Emirates hängen die Trauben zu hoch, nie gewann man bisher bei Arsenal. Allgemein durchleben die Cottagers derzeit eine schwere Zeit: Der miese Saisonstart kostete Coach Martin Jol den Job. Bereits in der letzten Saison hatte man einen Platz in den Top Ten mit einer Sieglos-Serie von sechs Spielen (fünf Niederlagen) am Saisonende verspielt, nun heißt die Gegenwart unter Rene Meulensteen Abstiegskampf.

Riether ist nach seiner Sperre wegen des Tritts gegen Januzaj inzwischen wieder voll im Saft, aber der Publikumsliebling weiß, dass er mit dem Klub derzeit nicht die einfachste Phase seit seinem Wechsel auf die Insel durchläuft: "Dieses Jahr sind wir nicht so gut in die Saison gekommen. Mal ein Spiel gewonnen, dann zwei verloren. Jetzt geht's wieder ein bisschen bergauf. Es ist nicht einfach in der Premier League, weil wir viele brutal gute Mannschaften haben", so der Rechtsverteidiger kurz nach Jahreswechsel zum Express.

Ritterschlag vom Boulevard

Er selbst bringt weiter Leistung, obwohl ihm vor dem Führungstreffer der Gunners Wilshere entwischt war, der das Tor einleitete. Doch seinen Status hat er sich erarbeitet, mag die Verneigung des Daily Mirror auch etwas zu hoch gegriffen wirken: "Der wohl beste Rechtsverteidiger der Premier League", hatte das Revolverblatt zuletzt getitelt.

"Das macht einen natürlich stolz. Ich denke, ich habe das in England bislang ganz ordentlich gemacht. Ich arbeite viel, gebe nicht auf. Ich denke, dass sie diese Art an mir schätzen", kommentierte Riether, der in der Sommerpause von Schalke umworben worden war, doch der Wechsel kam nicht zustande.

Die Gegenwart heißt nun Abstiegskampf: Man hält sich knapp über dem Strich, doch wie die Dinge liegen, wird es hart, die Klasse zu halten. An Riether wird es sicher nicht liegen.

Wer war Euer Legionär 2013? Reicht Eure Vorschläge für den Dt. Fussball-Botschafter ein!

EURE MEINUNG: Denkt Ihr, Fulham kann die Klasse halten?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig