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Ein Blick hinüber auf die Insel und die deutschen Profis in der Premier League. Heute: Durststrecke für die Legionäre.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

London.
Eine Phase, die es immer mal gibt: Es läuft nicht so recht. Derzeit betrifft dies jedoch besonders die namhaften Profis: Sowohl Lewis Holtby bei Tottenham als auch Andre Schürrle bei Chelsea sind derzeit wenig im Einsatz bei ihren Klubs, Mesut Özil kehrte just zurück.

Bei Holtby ist das Problem substantieller, wie bereits letzte Woche beleuchtet. Schürrle hat indes nach recht verheißungsvollem Start den nicht wirklich geschätzten Joker-Status inne, absolvierte seit Anfang Dezember gerade einmal ein Spiel von Beginn an absolviert. Es ist etwas ruhig geworden um den vormals formstarken Außenangreifer.

Özils Auftritt mit Licht und Schatten

Dazu die zuletzt eher phlegmatischen Auftritte vom wiedergenesenen Özil bei Arsenal. Nachdem der seine Schulterverletzung auskuriert hat, kam er gegen Aston Villa abermals zum Einsatz und bestätigte, was der Kicker zuletzt so formulierte: "Dass er neben seinen genialen Highlight-Momenten häufig abtaucht, gehört wohl zu seinem Typ und Spielstil."

Dies zeigte sich gegen Villa: Mitunter schlampiges und fehlerhaftes Passspiel mischte sich mit wenigen starken Momenten. Über die Qualität des Nationalspielers gibt es wenig zu diskutieren, aber es drängte sich der Eindruck einer gewissen Leichtfertigkeit auf, die er nach jenem Vorfall, als er nach der Pleite gegen City zuerst nicht zu den Fans ging, nicht überstrapazieren sollte.

Schwerer Stand für Poldi

Lukas Podolski hat es auch schwer, nach Genesung ins Team zurückzufinden: Sein schwacher Auftritt als Mittelstürmer gegen Cardiff City hat Wenger nicht zwingend überzeugt, dass er hier eine Alternative ist. Er bekommt im Augenblick wenig Spielzeit, anders als Serge Gnabry, der derzeit auf rechts nach Walcotts Verletzung anscheinend die erste Option von Wenger ist und gegen Villa zumindest nicht enttäuschte.

Am kommenden Samstag steht für Arsenal das Duell mit Fulham an, wo Sascha Riethers Cottagers gegen die Gunners weiter ums Überleben kämpfen. Abzuwarten, wie viele Deutsche von fünf möglichen dann auf dem Platz stehen werden.

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