thumbnail Hallo,

Hier der wöchentliche Blick zu den deutschen Profis auf der Insel – Mesut Özil kann nach passablem Start für den FC Arsenal bald eine Rechnung mit dem BVB begleichen.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

Marseille/London.
Der Hype ebbt langsam ab: Der Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal scheint verdaut, und zwei Spiele hat der Deutsch-Türke nun auch schon gemacht für sein neues Team.

Starker Auftakt in der Premier League samt Torvorlage, dazu gestern das Debüt in der Königsklasse – passabel. Drei Sterne gab es dafür in unserer Einzelkritik, doch es wird sicher noch ein wenig Zeit vergehen, bis der Spielmacher bei den Gunners voll angekommen ist.

Wieder gegen Klopp-Elf

Ein Datum wird er sich bestimmt rot im Kalender angestrichen haben: Am 22. Oktober gastiert Borussia Dortmund im Emirates – wie die Lose ergaben, ist der FC Arsenal in derselben CL-Gruppe wie der BVB, was bedeutet, dass Özil nach bereits vier Duellen in der letzten Spielzeit gegen den Deutschen Vizemeister sich erneut der Klopp-Elf gegenüber sieht.

Und da auch die andere Seite eine Rechnung offen hat, nachdem man gegen die Gunners vor zwei Jahren letztlich wenig Land sah und am Ende als Gruppenletzter ausschied, sollte die Paarung in jederlei Hinsicht mit Würze versehen sein.

Özil hatte am Ende mit Real nach vier Partien gegen die Borussia insgesamt ein 6:8 zu verzeichnen – gewann nur ein Spiel, rettete seinem Team im zweiten Duell ein 2:2 per Freistoßtreffer, ging im Halbfinalhinspiel mit 1:4 unter und schied schließlich unter dramatischen Umständen aus.

Die Gunners hingegen sahen vor zwei Jahren gegen den BVB nicht schlecht aus, als man in der Gruppenphase ein 1:1 im Signal Iduna holte (und der BVB an der Chancenverwertung verzeifelte), im Rückspiel siegte Arsenal 2:1 nach doppeltem van Persie-Treffer.

Brisanz dürfte gegeben sein

In jedem Fall ist in einer sehr ausgeglichenen Gruppe die Brisanz vermutlich vorprogrammiert, da der BVB nun nach punktlosem ersten Auftritt bereits etwas unter Zugzwang steht. Gegen die Dortmunder Kollegen aus der Nationalelf will Özil sicher gut aussehen, und sollte Schwarz-Gelb gegen Marseille (Stichwort offene Rechnungen) nicht dreifach punkten, ist man in London erst recht in der Pflicht.

Auch wenn es noch etwas hin ist, die Vorfreude auf die Partie ist bereits jetzt groß. Zunächst geht es für Özil und die Gunners jedoch in der Liga gegen Stoke mit Huth und Arnautovic – auch alles andere als grauer Liga-Alltag und die Möglichkeit für den Nationalspieler, das Zusammenspiel mit den neuen Kollegen weiter zu vertiefen.

EURE MEINUNG: Wer sollte am Ende das Rennen in der Gruppe machen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig