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Wie jede Woche an dieser Stelle ein Blick auf die deutschen Profis in England – und natürlich ist der Özil-Transfer das Thema schlechthin: Willkommen auf der Insel, Mesut!

London. Ein Erdbeben, ein gewaltiger Knall, eine Explosion – alles nichts gegen den Coup, den der FC Arsenal in letzter Sekunde mit Real Madrid eintütete: Bis zu 50 Millionen wurden für Mesut Özil in die spanische Hauptstadt überwiesen und nun hat auch der geneigte Gunners-Fan keinen Grund mehr, sich über den ewig sparsamen Arsene Wenger aufzuregen.

Der nächste "German Messi"

Der englische Blätterwald erhob sich dann auch gleich zu einem mächtigen Rauschen und bemühte wieder einmal den "German Messi"-Vergleich. Zuletzt durfte sich Marko Marin über diesen Adelstitel freuen und man kann Özil nur wünschen, dass dies kein schlechtes Omen ist.

CR7 ist bedient

Ansonsten gab es fast einhellig Frust in Spanien: Die Real-Fans weinten dem Deutsch-Türken schon hinterher, als noch gar nichts fix war, Ronaldo soll geschäumt haben ("Die schlimmste Nachricht! Er kennt meine Laufwege am besten!", zitierte ihn As). Niemand gratulierte den "Blancos" für die 50-prozentige Refinanzierung des Bale-Wahnsinns.

Doch in London ist natürlich die Hoffnung groß: Endlich wieder mal ein Weltstar – endlich Titel? Der Druck wird nicht klein sein, der den schmächtigen Schultern des deutschen Nationalspielers aufgebürdet wird. Doch für Özil ist der Wechsel nach England die Möglichkeit, den nächsten Schritt in einer anderen Liga zu machen und es denen zu zeigen, die glauben, ein Fußballästhet wie er könne in der Premier League nur untergehen.

Und wenn er mit Arsenal tatsächlich in baldiger Zukunft Silberware stemmen kann, wäre das vermutlich mehr wert als "La decima" mit dem milliardenschweren Verein aus Madrid.

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