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Neben dem ehemaligen „Löwen“ Antonio Rukavina zählt Ex-Herthaner Patrick Ebert zu den Entdeckungen der Saison, nicht nur bei Real Valladolid, auch in La Liga.

Valladolid. Noch stehen in La Liga vier Spieltage aus, doch mit seinem Neuanfang in Spanien und bei Real Valladolid kann Patrick Ebert schon jetzt zufrieden sein. Neben dem ehemaligen „Löwen“ Antonio Rukavina zählt der Ex-Herthaner zu den Entdeckungen der Saison, nicht nur bei Real Valladolid, auch in La Liga.

Mit Hertha abgestiegen, in Spanien auf dem aufsteigenden Ast

Dass der Aufsteiger „hochzufrieden“ im Mittelfeld steht und frei von den gröbsten Abstiegssorgen ist – dazu konnte auch der gebürtige Potsdamer seinen Teil beitragen, der im tiefsten Kastilien zu den Stammkräften von Trainer Miroslav Djukic zählt. War der Mittelfeldmann, der erst Ende März nach zwei Monaten verletzungsbedingter Pause zurückkehren konnte, gesund, spielte er: Bei 19 seiner 20 Saisoneinsätze stand er in der Startelf, erzielte dabei beachtliche fünf Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Damit war Ebert an elf von 45 Saisontoren direkt beteiligt!

Rückrunden-Besuche wie der im Santiago Bernabeu vergangenen Samstag sind da die Kür in einer ausklingenden Saison. Dabei hat der 26-Jährige in seiner Karriere schon einige Erfahrungen mit den Königlichen gemacht - und sogar getroffen: Im Sommer 2011, noch im Dress von Hertha BSC, brachte Eberts Schuss aus 12 Metern ins linke Eck die „Alte Dame“ im Vorbereitungsspiel gegen Real mit 1:0 in Führung. Und das Olympiastadion in Feierlaune. Reals Klasse setzte sich gegen den damaligen Aufsteiger aber durch: 3:1 gewannen CR7 und Co. in Berlin.



Auch Valladolid unterlag, stellten Mourinhos Mannen beim 3:4 jedoch vor eine knifflige Aufgabe. Unter anderem zwei wuchtige Kopfball-Geschosse von CR7 (einer nach Ecke von Mesut Özil) sicherten Real den Sieg gegen den aufmüpfigen Außenseiter, bei dem Ebert zu den Aktivposten gehörte. In einer lebendigen Partie blieb er diesmal ohne Torerfolg- oder -beteiligung, konnte aber immer wieder für Unruhe in Madrids Hälfte sorgen. Eine Flanken-Versuch von "Ebi" führte zur Ecke und dem anschließenden 3:4 durch Sastre kurz vor Schluss.

Den Ausflug in die spanische Hauptstadt konnte der Außenseiter getrost als Achtungserfolg verbuchen. Die Marca lobte im Anschuss „das mutige Mittefeld“ der Gäste, das Real auf Trab gehalten hatte. In Valladolid hofft der Anhang derweil auf einen Verbleib seines Aleman, der in Spanien zuletzt mit Atletico Madrid und sogar Real-Bezwinger Dortmund in Verbindung gebracht wurde: „Bitte bleib bei Pucela“, bat ein Fan via Facebook. Ein anderer hatte wohl im Hinterkopf, dass Hertha BSC soeben aufgestiegen ist: „Ein gewisser Michael wird sich in den A... beißen.“

EURE MEINUNG: Wäre Ebert einer für Atletico?

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