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Unsere wöchentliche Serie über die deutschen Gastarbeiter in der Premier League: Nichts geht derzeit vorbei am Blick in die Hauptstadt, diesmal speziell auf Per Mertesacker.

London. London, immer wieder London: Ein Schauplatz, an den wir in dieser Serie derzeit wöchentlich gern zurückkehren, haben wir es dort doch nicht nur mit einer Stadt mit großer Klubdichte zu tun, auch ein spannender Dreikampf um den Champions-League-Platz in der Premier League findet dort gerade statt – mit deutscher Beteiligung: Nach Rotsperre hat sich Per Mertesacker eindrucksvoll mit dem Siegtor für den FC Arsenal im Derby gegen Fulham zurückgemeldet.

Unter der Woche war Arsene Wenger seinem in den Medien gern und oft kritisierten Führungsspieler („Mertes-Sucker“) zur Seite gesprungen. Da hatte der Deutsche gerade seine Rotsperre nach Notbremse im Spiel gegen West Brom abgesessen.

„Effizient und intelligent“

„Vielleicht ist er weniger elegant und der visuelle Eindruck weniger ansprechend, aber er ist effizient und intelligent“, fand der Gunners-Coach klare Worte, warum Mertesacker bei ihm hochgeschätzt wird und im Gegensatz zu den Innenverteidiger-Kollegen Vermaelen und Koscielny eigentlich immer spielt.

Und dann die Rückkehr: Als habe er die Pause gut brauchen können, war er direkt wieder voll da, dazu gelang ihm kurz vor der Pause gegen Fulham der Siegtreffer – ganz klassisch vollendete Per per Kopfball nach Freistoß Walcott und Verlängerung von Koscielny, das 1:0 und der achte Sieg aus den letzten elf Ligaspielen.



Koscielny fand nach dem Match ebenso nur gute Worte für seinen Partner in der Innenverteidigung: „Wir spielen gern mit Per zusammen, es ist eine gute Kommunikation mit ihm auf dem Platz, wir versuchen, viel zu reden. Per ist immer ruhig auf dem Platz, das ist ein guter Erfahrungswert für mich.“

Mit dem Sieg sprang Arsenal auch wieder auf den begehrten Platz drei, hat aber nach wie vor ein Spiel mehr als die Konkurrenz Tottenham und Chelsea absolviert. Es bleibt wohl ein enges Rennen, in das wird Fulham sicher nicht eingreifen wird – ins Derby konnte Sascha Riether wiederum ebenso nicht eingreifen, da er nach einem Schlag im Training unter der Woche angeschlagen passen musste.

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