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Wie erwartet stehen die „Königlichen“ nach dem deutlichen Hinspielsieg in der Runde der letzten Vier. Dort wartet auf den Nationalspieler in jedem Fall ein besonderes Spiel.

Madrid. Eine „Königsklasse“ ohne die „Königlichen“? Das wäre nicht allein nur wegen des Begriffes schwer vorstellbar. Trotz der 2:3-Niederlage im Rückspiel bei Galatasaray Istanbul zog Real Madrid in dieser Woche ins Halbfinale der Champions League ein, weil der 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel ein dickes Polster war und zum Weiterkommen ausreichte. Und damit verschafften die Spanier Mesut Özilin jedem Fall ein besonderes Duell.

Der x-te Clasico?

Denn ganz egal, wer Real am Freitagmittag zugelost wird: Mit jedem der Klubs verbindet Özil etwas, gegen jeden der drei möglichen Gegner aus München, Barcelona und Dortmund wird es für ihn und seine Kollegen ein spezielles Spiel. Aus spanischer Sicht wäre es der x-te „Clasico“, wenn Real mal wieder auf Barcelona treffen würde. Der Reiz des Gigantentreffens ist immer noch vorhanden – und im Halbfinale der Champions League wäre es erneut kein Spiel wie jedes andere.

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Gegen den deutschen Rekordmeister?

Bei den Bayern aus München gibt es seit der Rekord-Verpflichtung von Javi Martinez ein klein bisschen Spanien. Im Sommer kommt dann auch noch Pep Guardiola als neuer Trainer hinzu, der sich natürlich in der Vergangenheit beim großen Real-Rivalen aus Barcelona berühmt gemacht hat. Bei den Katalanen war und ist der Respekt vor Özil groß. So groß sogar, dass die spanischen Medien schon über einen möglichen Wechsel des ehemaligen Bremers nach Bayern spekuliert haben, weil er angeblich einer der Wunschspieler Guardiolas sein soll.


Wiedersehen mit dem BVB?

Und bei Borussia Dortmund würde Özil auf einige Teamkollegen aus der Nationalmannschaft treffen – und als geborener Gelsenkirchener auch auf einen weiteren großen Rivalen aus seiner Karriere. Der Ex-Schalker hat allerdings in dieser Saison in der Gruppenphase gemischte Erfahrungen mit dem BVB gemacht. In Dortmund verlor Real mit 1:2, in Madrid sicherte Özil selbst seinem Team mit seinem Freistoßtor noch einen Punkt.

„Ziemlich abgemeldet“

„Sie haben eine ganz starke Mannschaft und einen super Trainer“, sagte Özil bei Sky über die Dortmunder. Doch egal, wer der Gegner für die „Königlichen“ wird: Das Team muss sich steigern und auch Özil muss sich im Vergleich zum Rückspiel in Istanbul steigern. „Das war nicht der Özil der großen Spiele. Er wirkte ziemlich abgemeldet und nahm weniger am Spiel teil als normal“, befand die spanische Sportzeitung Marca. Im Halbfinale wird sich das sicherlich ändern, denn immerhin wartet auf Mesut Özil dann ein besonderes Spiel.

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