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In unserer Serie schauen wir Woche für Woche auf die deutschen Gastarbeiter auf der Insel.

London. In der letzten Woche war der Kampf um die englische Hauptstadt-Vormacht hier Thema. In der Zwischenzeit hat sich Tottenham Hotspur wieder an Chelsea (mit Marko Marin in der Startelf) vorbei auf den dritten Rang geschoben, da die „Blues“ in Southampton verloren, während Tottenham in Swansea einen wichtigen Dreier feierte.

Holtby ersetzt schwachen Sigurdsson

Was uns natürlich ebenso sehr interessiert, ist die Entwicklung vom Deutsch-Briten Lewis Harry Holtby, der vom FC Schalke zu den Spurs wechselte und dort auf Sicht in die erste Elf will. Im kicker benannte er zuletzt Gylfi Sigurdsson als seinen schärfsten Konkurrenten in der Hinsicht, und der hatte im Duell gegen seinen Exklub Swansea nicht wirklich den besten Tag, bekam von Goal.com den wenig schmeichelhaften Titel „Flop of the Match“ verliehen, hatte es aber auch schwer: Bei jeder Ballberührung ausgebuht, fiel es dem hochtalentierten Isländer schlicht schwer, in die Spur zu kommen.

Für ihn kam Holtby in der 77. Minute und konnte den führenden Spurs Sicherheit geben. Diesen Wechsel wünscht sich der ehemalige „Bruchweg-Boy“ demnächst dauerhaft und von Beginn an, doch der Weg ist noch lang. Die Vorbereitung auf die nächste Saison wird entscheidend sein.

„Call of Duty“ mit den Belgiern

Dass für ihn in London immer mehr zu einem Zuhause wird, verdeutlicht er in seinem aktuellen Blogeintrag, wo er nach wie vor begeistert von Tottenham, den Kollegen, der neuen Wohnung und seiner Gesamtsituation berichtet – nebst „Call of Duty“-Zockeinlagen mit den belgischen Teamkollegen Vertonghen und Dembele. Angekommen, könnte man sagen.

Riether eine verlässliche Größe

Wieder einmal positiv fiel ein ehemaliger Bundesliga- und kurzzeitig sogar Nationalspieler auf: Sascha Riether, über den an dieser Stelle bisher eigentlich nur Gutes berichtet werden konnte, was auch oft der Fall war. Er produziert für Fulham eine starke Leistung nach der nächsten, ist weiterhin nicht wegzudenken bei den Cottagers, wo der Leihspieler aus Köln sein Glück gefunden zu haben scheint.

Marin von Beginn an

Nicht unter den Tisch fallen soll Marins nicht schlechte Leistung beim erwähnten schwachen Auftritt Chelseas in Sothampton: Der Deutsche bereitete den einzigen Bluestreffer per Ecke vor und kämpfte verbissen, doch konnte die Sache nicht mehr drehen, musste dann nach einer Stunde raus. So kann's gehen: Startelfeinsatz, aber unzufrieden, während Holtby von der Bank kam und strahlte.


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