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Wöchentlich schauen wir in dieser Serie auf die deutschen Fußballer, die ihr Glück auf der Insel suchen – heute in Richtung Hauptstadt.

London. Eine Stadt, in der Fußball eine große Rolle spielt – das ist fast zu wenig für London, denn allein 13 Profiklubs vertreten die englische Kapitale in puncto Football. Da ist es natürlich eine wichtige Angelegenheit, wer dort die Nase vorn hat. Das ist einerseits Ehrensache, andererseits geht es für die größten drei auch um die internationalen Fleischtöpfe, insbesondere die Champions League.

Der FC Chelsea ist da im Augenblick federführend, mit einem Punkt Vorsprung auf Tottenham belegen die „Blues“ Platz drei, während Arsenal vier Punkte hinter den Spurs liegt – Platz fünf hieße Europa League.

Stammspieler 2013/14

Das ist nicht der Anspruch der Gunners, aber mindestens ein Team aus diesem Trio wird am Ende wohl in den sauren Apfel beißen müssen. Da kommen dann auch die Deutschen ins Spiel: In jedem der drei besten Londoner Vereine spielt mindestens einer. Lewis Holtby hat in seinem persönlichen Plan für die nächste Saison bei Tottenham die Stammelf ins Visier gefasst – und es sollte dann doch die Königsklasse sein, in der er auflaufen will.

„Das ist ein Traum“, gibt der Mittelfeldspieler im kicker zu – spricht aber auch von einem „weiten Weg“. Wahrlich: Die zwei Niederlagen gegen Liverpool und Fulham haben den Klub etwas zurückgeworfen, doch nach der Pause soll es gegen Swansea wieder aufwärts gehen.

Poldis Körper macht Zicken

Dasselbe gilt für Podolski und Arsenal. Goal.com berichtete zuletzt exklusiv von seinen Knöchelproblemen und der OP, die in den Sommer verschoben wurde. Diese Malaise war zwar nicht der einzige Grund für die wenigen Einsätze (die Wade zwickte ebenso), in jedem Fall ist nun sicher, warum man den Linksfuß zuletzt weniger in der Startelf Arsenals erleben durfte, nachdem er an sich bereits voll angekommen schien – der Körper spielte nicht ganz so mit wie gewünscht.

Ob Arsenal noch einmal voll angreifen kann im Kampf um die Stadtherrschaft? Das interne Rückrundenduell mit Tottenham ging zuletzt verloren, doch das muss nichts heißen: Immerhin hat man ein Spiel weniger als die Spurs absolviert, und das Restprogramm könnte eine Idee leichter sein als das der Konkurrenz.

Lewis Holtby zuversichtlich

Auch Chelsea kann noch patzen, spielt noch gegen die Spurs. Holtby jedenfalls versichert, dass er den Atem Arsenals nicht im Nacken spürt: „Keine Angst vor Arsenal!“, teilte er der Daily Mail mit. Warten wir ab, ob er am Ende schlechter dasteht als der Exklub Schalke. Sollten die es noch in die Champions League schaffen und sein Verein nicht, würde er sich ärgern – aber das Langzeitprojekt Tottenham bestimmt nicht infrage stellen: Immerhin ist er bis 2018 gebunden.

EURE MEINUNG: Wer packt die CL-Plätze von den Londoner Klubs?

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