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Unsere Legionäre: Mesut Özil und seine Zwischenbilanz

Mittlerweile hat sogar Mesut Özil in seiner Karriere schon fast alles erlebt. Zwischen zwei Spielen, die er schon mal erlebt hat, war jetzt die Zeit für ein Zwischenfazit.

Frankfurt/Main. Mesut Özil ist eine feste Größe – sowohl bei seinem Verein Real Madrid als auch als Regisseur der Nationalmannschaft Deutschlands. Mit seinen 24 Jahren hat er schon eine WM und eine EM gespielt, ist spanischer Meister und Pokalsieger geworden. Er hat viel mitgemacht, im positiven wie im negativen Sinn. Und mit den Erfahrungen, die man sammelt, stellt sich auch so etwas wie Routine ein, denn im Fußballerleben wiederholt sich vieles dann doch.

Alles wiederholt sich

Am Wochenende noch musste Özil eine Halbzeit gegen Real Mallorca ran – den Gegner, den er in seinem allerersten Einsatz in der spanischen Primera Division 2010 vorgesetzt bekommen hatte. Und am heutigen Freitag geht es in Astana im Rahmen der WM-Qualifikation auf Kunstrasen gegen Kasachstan – und auch das gab es vor zwei Jahren in der EM-Qualifikation schon einmal.

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„Wahnsinn“

„Wahnsinn, wie schnell das alles geht. In kurzer Zeit hat sich viel getan“, blickte Özil auf der DFB-Seite auf seine Entwicklung zurück. Für ihn war die Zeit gekommen, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. „Körperlich bin ich robuster geworden, in meinen Leistungen ist viel mehr Konstanz“, stellte der ehemalige Schalker und Bremer zufrieden fest. „Natürlich bin ich auch fußballerisch reifer und erfahrener geworden“, fügte er hinzu.


Mehr Tore gefordert

Die Schritte in die richtige Richtung bilanzierte Özil mit Genugtuung, doch er sah auch noch Raum für Verbesserungen: „Bei den Abschlüssen hapert es noch. Meine Torquote ist noch nicht so, wie sie sein könnte. Ich kann viel mehr Tore schießen. Aber ich bin Spielmacher, meine Aufgabe ist es, die Tore vorzubereiten“, sagte Özil der Verbandsseite.

Titel voraus

Und auch wenn er schon eine WM gespielt hat, soll es natürlich 2014 ein weiteres Turnier in Brasilien für Özil und die deutsche Mannschaft geben – und wenn möglich den Titel. „Wir sind leider bisher kurz vor dem Ziel gescheitert, die Spanier nicht. In der Konsequenz heißt das, dass die Spanier uns die Titel voraus haben. Und die Erfahrung, einen Titel zu gewinnen“, sagte Özil. Es mag sich zwar einiges im Fußball wiederholen, doch das Aus kurz vor dem großen Ziel soll nicht noch einmal folgen. Das machte Özil bei seiner Zwischenbilanz klar.

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