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Zwei Siege gegen Barca, einer gegen Manchester United. Real hat in allen Wettbewerben ein Ausrufezeichen gesetzt, auch wenn es in der „Königsklasse“ nur mit etwas Hilfe klappte.

Madrid. Real Madrid tanzt immer noch auf den berühmten drei Hochzeiten. Doch währen die Party in der Meisterschaft in der Primera Division trotz des Clasico-Sieges gegen den FC Barcelona fast schon vorbei ist, war in den letzten Tagen der Jubel in den beiden anderen Wettbewerben umso größer. Im Pokal ging es nach einem 3:0-Auswärtssieg in Barcelona ins Endspiel – und in der Champions Leaguebei Manchester United in einem denkwürdigen Duell nach einem 2:1 ins Viertelfinale.

Der Knackpunkt

Denkwürdig deshalb, weil von Real bis zur 56. Minute eigentlich gar nichts zu sehen war. Dann folgte beim Stand von 0:1 aus Sicht der Madrilenen die Rote Karte für Manchesters Nani, die zumindest von vielen Experten als eine zu harte Beurteilung durch den Schiedsrichter gewertet wurde. Und danach drehte Real das Spiel, um doch noch eine Runde weiter zu kommen.

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Ein Hackenpass

„Wir haben bis zur letzten Minute an uns geglaubt. Wir wussten, dass wir hier Tore schießen können“, sagte Mesut Özil hinterher bei Sky zum Duell der Giganten im Old Trafford. Tore schießen – das klappte auch, weil Özil mit einem Hackenpass auf Gonzalo Higuain den entscheidenden Treffer zum Weiterkommen einleitete. Doch hinterher sprach alles über den Platzverweis und nicht mehr über schöne Aktionen oder die drei Tore.


„Hat uns sehr gut getan“

„Nach der Roten Karte haben wir Räume bekommen, die wir sehr gut ausgenutzt haben“, stellte Özil richtigerweise fest und auch sein Nationalmannschaftskollege Sami Khedira sah es ähnlich: „Die Rote Karte hat uns wirklich sehr gut getan. Dann haben wir angefangen, Fußball zu spielen“, so der ehemalige Stuttgarter.

„Nicht in Bewegung“

Dass es insgesamt keine besonders gute Leistung der Madrilenen war, konnte die Real-Spieler mit dem Weiterkommen in der Tasche locker zugeben. „Wir haben nicht unser Spiel aufgezogen. Wir waren nicht in Bewegung, zu statisch. Und dadurch wird es sehr schwer, ein Tor zu erzielen“, sagte Khedira hinterher. Aber vielleicht sind das genau die Spiele, die man überstehen muss, wenn man am Ende den großen Pokal in die Höhe stemmen will.

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