thumbnail Hallo,

In der Serie „Unsere Legionäre“ berichten wir wöchentlich auch über die Deutschen, die auf der Insel ihr Geld verdienen. Heute steht das London-Derby im Mittelpunkt.

London. Da hat Gareth Bale wohl Recht behalten: Der FC Arsenal hat seinen Vorsprung vor Tottenham Hotspur wohl vorerst eingebüßt – nicht nur in der Tabelle, wo man ohnehin hinter den so formstarken White-Hart-Lane-Kickern rangiert, inzwischen sieben Punkte, sondern auch in puncto Status und Favoritenstellung. Und eigentlich hätte dieses Match auch ein Leckerbissen aus deutscher Sicht werden können, doch Lewis Holtby saß durchgehend auf der Bank der Spurs, während Lukas Podolski erst in der 77. Minute eingewechselt wurde.

Merte sorgt für Hoffnung

So blieb es Per Mertesacker vorbehalten, für die Schlagzeilen zu sorgen oder es wenigstens zu versuchen. Doch die Art und Weise dürfte ihm zuerst nicht gefallen haben: Der Innenverteidiger hob beim ersten Treffer durch Bale das Abseits auf, und nachdem Aaron Lennon dann blitzartig nachgelegt hatte, war es bei einer eher zahnlosen Offensive schwer, die „Spurs on fire“ daheim noch am vierten Sieg hintereinander zu hindern.

Mertesacker trug bei, was ihm möglich war: Bei ansonsten solider bis guter Abwehrleistung traf er per Kopf zum Anschluss, der eingewechselte Podolski blieb dann glücklos in der Aufholjagd, hatte einige gefährlichere Szenen, doch kein Schussglück, so dass man langsam nach toller erster Saisonhälfte von einem Hänger beim „Prinzen“ sprechen kann, zumindest das Vertrauen Wengers, ihn von Beginn an zu bringen, scheint derzeit etwas zu schwinden.



Das lukrative CL-Ufer rückt weiter weg

Zeit, dass sich was dreht bei den Gunners – die Champions League-Plätze rücken langsam aber sicher immer weiter weg, derzeit fehlen fünf Punkte auf einen weiteren Londoner Klub, der Arsenal schon länger den Rang abgelaufen hat: der FC Chelsea. Das ist nicht die Welt auf den Quali-Rang, aber endlos Zeit ist nicht mehr, und die Leistungskurve zeigt nicht gerade nach oben.

Riethers Premiere

Bei aller London-Derby-Euphorie soll natürlich nicht zu kurz kommen, dass Sascha Riether für Fulham seinen ersten Premier-League-Treffer zum 2:2 in Sunderland beitragen konnte. Der Rechtsverteidiger, von Köln ausgeliehen, avanciert bei den „Cottagers“ immer mehr zum Publikumsliebling, teilte jüngst mit, dass er gern bleiben würde, und bei seinen konstanten Leistungen sollte es mit dem Teufel zugehen, wenn daraus nichts würde.

EURE MEINUNG: Denkt Ihr, die Gunners-Krise drückt auf Poldis Form?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig