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Es ist immer schön, wenn ein Plan aufgeht. Die Real-Stars hatten sich für das Länderspiel einiges vorgenommen – und sie glänzten mit einer starken Leistung in Frankreich.

Paris. Für den normalen deutschen Fußballfan sind Mesut Özil und Sami Khedira nicht einfach nur Spieler von Real Madrid, sie sind damit auch von der deutschen Bildfläche verschwunden. Im Fernsehen laufen nur die Duelle der „Königlichen“ in der Champions League, sodass die Länderspiele Deutschlandsfast schon die einzige Gelegenheit sind, das Duo einmal über 90 Minuten genau zu beobachten. Und was die deutschen Fans dabei am Mittwoch zu sehen bekamen, war beim 2:1-Sieg in Frankreich dabei alles andere als schlecht.

Traumpass auf den Kollegen

Löw: Waren klar besser

„Das Duo Özil und Khedira weist Spanien den Weg gegen Frankreich“, schrieb die spanische Sportzeitung AS hinterher. Während der Welt- und Europameister in der WM-Qualifikation zu Hause nicht über ein 1:1 gegen die Franzosen hinausgekommen war, glänzte die DFB-Elf in Paris und dominierte nicht nur die Partie, sondern sicherte sich auch den Sieg. Und den machte Sami Khedira in Co-Produktion mit Mesut Özil perfekt: Der ehemalige Stuttgarter nahm einen Traumpass des ehemaligen Bremers an und wuchtete die Kugel mit der Außenseite zum 2:1 ins Netz.

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„Genial“

„Özil erfindet einen unmöglichen Pass“, jubelte die Sportzeitung Marca, die ihren Lesern der Online-Ausgabe auch nicht das Video der Szene vorenthielt. „Das war wieder einmal genial von Özil, und Khedira hat gezeigt, dass er für Deutschland eine wesentlich aktivere Rolle spielt als bei Real Madrid“, lautete das Urteil des Blattes. Die Zusammenarbeit der beiden Real-Kicker brachte den Erfolg – und beide verarbeiteten hinterher den Sieg unterschiedlich.


„Wie kein Zweiter auf der Welt“

Während Mesut Özil nach dem Schlusspfiff nichts sagen wollte und nur auf seiner Facebook-Seite „2:1-Sieg: Geiles Spiel“ postete, stellte sich Khedira den Fragen der Presse. „Mesut kann den Ball so gut spielen wie fast kein Zweiter auf der Welt“, sagte er zur traumhaften Vorlage seiner Mannschaftskollegen aus Madrid gegenüber dfb.de. Und auch der Leverkusener Andre Schürrle war begeistert: „Er ist ein Weltklassespieler. Nicht umsonst ist er die Nummer Zehn bei Real“, stellte er fest.

Und von der Richtigkeit dieser Aussage konnten sich am Mittwoch auch mal wieder die deutschen Fußballfans überzeugen.

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