thumbnail Hallo,

Der Wechsel aus der deutschen Hauptstadt in die spanische Provinz hat der Karriere des Mittelfeldspielers einen neuen Schub gegeben. Jetzt könnte er richtig durchstarten.

Valladolid. Der Fußball in Spanien besteht zu einem großen Teil aus Real Madrid und dem FC Barcelona. Wenn ein Spieler eines anderen Klubs die Schlagzeilen beherrscht, muss er schon etwas ganz Besonderes geleistet haben. Und genau das hat Patrick Ebert getan: Beim 3:1 gegen Real Mallorca schoss er am vergangenen Wochenende für Real Valladolid zwei Traumtore und führte seine Mannschaft zum Sieg. „Ebert zaubert“, titelte die Sportzeitung Marca.  

Neustart beim kleinen Klub

„Messi? Ronaldo? Nein, Ebert!“, legte AS nach und verdeutlichte damit, wie beeindruckt die Spanier von den Leistungen des Ex-Herthaners waren. Vor einem halben Jahr konnten die Berliner mit dem 25-Jährigen nichts mehr in der Hauptstadt anfangen. Zu schwankend waren seine Leistungen, die Zielstrebigkeit fehlte, die Perspektive auch: Deshalb ging es für Ebert – genau wie für Christian Lell auch – ablösefrei in die Primera Division. Beide kamen bei kleineren Klubs unter, Lell bei Levante und Ebert beim Aufsteiger in Valladolid.

Alles aus Spanien bei Goal.com

Grandioses Comeback

Und für das Duo hat sich dieser Schritt schon nach einem halben Jahr ausgezahlt. Mit fünf Toren und sechs Vorlagen in 14 Spielen hat Patrick Ebert großen Anteil daran, dass sein Klub aktuell im sicheren Mittelfeld der Tabelle steht und im Moment nicht um den Klassenerhalt bangen muss. Nach einer vierwöchigen Verletzungspause wegen eines Muskelfaserrisses feierte Ebert ein grandioses Comeback gegen Mallorca.


Ein Kracher und ein Solo

„Ich bin happy. So habe ich mir mein Comeback vorgestellt! Ich danke meinen Fans, die mir über die Verletzung hinweg geholfen haben. Euch schenke ich die zwei Tore und den Sieg“, teilte er hinterher glücklich via Facebook mit. Und die beiden Tore konnten sich wirklich sehen lassen: Mit einem mächtigen Distanzschuss in den Winkel brachte er seine Mannschaft in Führung und mit einer tollen Einzelaktion sorgte er für den 3:1-Endstand.

Interesse geweckt

Es ist insgesamt nicht besonders verwunderlich, dass auch die größeren spanischen Verein Ebert jetzt schon auf dem Zettel haben. Zwar noch nicht die Schwergewichte wie Real oder Barca, aber angeblich sollen schon Atletico Madrid und der FC Valencia ihr Interesse bekundet haben. Für den „Zauberer“ Patrick Ebert wäre das nicht mal ein Jahr nach dem Abstieg ein nächster Schritt beim schnellen Aufstieg.

EURE MEINUNG: Was sagt Ihr zu Patrick Eberts Entwicklung?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig