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Bei der Wahl zum „Ballon d’Or“ war der Real-Mittelfeldspieler der beste Deutsche. Bei seinem Nationaltrainer stand und steht er weiterhin ganz hoch im Kurs.

Madrid. Am Montagabend war es soweit: Das Ergebnis der Weltfußballerwahl wurde in Zürich während einer Gala bekannt gegeben, der „Ballon d’Or“ wurde verliehen. Bekanntermaßen setzte sich zum vierten Mal hintereinander Lionel Messi bei der Wahl durch. Als bester Deutscher platzierte sich zum dritten Mal in Folge Mesut Özil von Real Madridunter den besten Kickern der Welt. Nach einem 13. und einem 7. Platz in den Vorjahren landete er für seine Verdienste im Kalenderjahr 2012 auf einem guten 14. Platz.

Vierter der Real-Rangliste

Özil ist damit konstant unter den weltbesten Kickern vertreten – ohne den ganz großen Coup landen zu können. Selbst Real-intern reicht es für den Gelsenkirchener nur zum vierten Platz hinter Cristiano Ronaldo, Iker Casillas und Xabi Alonso. Doch der Techniker hat seine Förderer und Bewunderer – und die zeigten sich, weil die Liste der Punktevergabe veröffentlicht wurde und somit jeder sehen konnte, von wem die 19 Punkte für Mesut Özil kamen.

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Volle Wertung von Löw

Die volle Wertung – also fünf Punkte – erhielt Özil von seinem DFB-Bundestrainer Joachim Löw, der allerdings nicht gerade viel Objektivität bewies, indem er Messi und Ronaldo nicht unter den besten drei Spielern seiner Liste aufführte. Stattdessen verteilte Löw auch noch drei Punkte an Manuel Neuer und einen an Xavi, um seine Nationalspieler nicht nur moralisch, sondern auch in der Wertung zu unterstützen.


Punkte aus der Türkei

Weitere Punkte bekam Özil auch vom Nationalmannschaftskapitän aus Aruba. In Korea scheint der Real-Star besonders beliebt zu sein, denn sowohl aus Nordkorea als auch aus Südkorea gab es für ihn jeweils Punkte. Dass es vom türkischen Kapitän Emre und vom Türkei-Coach Abdullah Avci Zähler für Özil gab, ist da weniger verwunderlich. Und mit Gert Engels (Mosambique) und Theo Bücker (Libanon) wählten zwei Deutsche, die im Ausland Nationalmannschaften trainieren, den DFB-Kicker des Jahres 2012.

Prämie vereinbart

Dass es wieder nichts mit dem Titel des Weltfußballers für Özil wurde, war schon von vornherein klar. Doch das Selbstbewusstsein, es wieder und wieder zu probieren, hat der Real-Spieler. Angeblich hat er in seinen Vertrag in Madrid eine Klausel aufnehmen lassen, nach der er beim Gewinn des „Ballon d’Or“ eine Millionenprämie in Empfang nehmen kann. Und was noch nicht ist, kann ja aus Özils Sicht immer noch werden. Fans und Fürsprecher rund um den Globus hat er in jedem Fall.

EURE MEINUNG: Wird Mesut Özil irgendwann eine realistische Chance auf den Weltfußballer-Titel haben?

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