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Der deutsche Nationalspieler hat in dieser Saison einen schweren Stand. Der Auftritt im Pokal wirkte dabei wie eine Strafarbeit.

Madrid. Nicht nur für Real Madrid läuft es in dieser Saison teilweise nicht nach Plan. In der Meisterschaft haben die „Königlichen“ einen Rückstand von elf Punkten auf den FC Barcelona und auch in der Champions League hat es mit dem Gruppensieg nicht geklappt. Doch nicht nur für Real ist noch Steigerungspotenzial vorhanden – auch Mesut Özilergeht es aktuell in Spanien nicht besonders gut.

Sündenbock?

Der jüngste Rückschlag in der Primera Division ereignete sich am vergangenen Wochenende, als Real mit 0:1 gegen Betis aus Sevilla unterlag. Mesut Özil wurde – zusammen mit Nationalmannschaftskollege Sami Khedira – schon zur Pause für Kaka ausgewechselt. Es war bereits das dritte Mal in dieser Liga-Saison, dass sich Trainer Jose Mourinho zu diesem Schritt genötigt sah.

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Kein Verständnis

„Mourinho hat Özil auch gegen Betis wieder zum Schuldigen erklärt“, titelte die Sportzeitung Marca. Öffentlich macht der Real-Trainer seine Unzufriedenheit natürlich nicht, doch er macht Andeutungen: „Ich kann nicht verstehen, wieso junge Männer, die 23, 24, 25, 26 Jahre alt sind, nicht zwei Spiele in Folge machen können“, sagte der Madrid-Coach. Özil ist 24 Jahre alt – und mit seiner wechselhaften Spielweise in dieser Saison nicht gerade ein Leistungsträger.


Zusammen mit den Nachwuchs-Stars

Und weil er angeblich nicht zwei Spiele in Folge machen kann, durfte er zwei Spiele in Folge machen: Im Pokal gegen Alcoyano spielte Özil unter der Woche durch – neben Mitspielern wie Denis Cheryshev, Nacho, Morata und Jose Rodriguez. Wenn man sich die Liste mit den Namen der Real-Spieler anschaut, die einen freien Abend hatten, wirkt der Einsatz allerdings keineswegs wie ein Vertrauensbeweis des Trainers, sondern eher wie eine Strafarbeit.

„Lichtjahre entfernt“

Und trotz des klaren 3:0-Erfolgs gab es für den Deutschen wieder verbale Ohrfeigen von der spanischen Presse: „Mourinho hat ihm das Vertrauen entzogen – und er antwortet mit Trägheit“, schrieb die Zeitung El Pais. „Er befindet sich Lichtjahre von seinen besten Momenten entfernt“, bilanzierte El Mundo. Für Mesut Özil sind bei Real harte Zeiten angebrochen – und wenn sich in Madrid ein würdiger Ersatz findet, könnte er schnell in der zweiten Reihe landen.

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