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Er ist normalerweise der Mann der Vorlagen bei den „Königlichen“. Doch am Wochenende durfte er endlich mal wieder als Vollstrecker auftreten.

Madrid. Elf Spieltage lang musste Mesut Özil in der spanischen Primera Division warten, doch am Sonntag war es endlich soweit: Der Mittelfeldspieler von Real Madrid erzielte im zwölften Anlauf beim 5:1 gegen Athletic Bilbao seinen ersten Saisontreffer in der Liga. Natürlich ist der Deutsche eher der Vorbereiter als der Vollstrecker, doch in der aktuellen Spielzeit dauerte es besonders lange, ehe Özil einen Ball über die Linie befördern konnte.

Freude mit Sergio Ramos

„Dass ich am Samstag ein Tor geschossen habe, freut mich“, stellte er auf seiner Facebook-Seite fest. Gleichzeitig hob er aber auch ein Ergebnis seines Kerngeschäfts – der entscheidenden Vorlage – hervor. „Dass Sergio gegen Bilbao ein Tor geschossen hat, freut mich besonders“, schrieb er und bezog sich damit auf seine Flanke, die Sergio Ramos perfekt verwertete. Und weil nicht irgendwer, sondern sein Freund Ramos getroffen hatte, betonte Özil: „Dass wir beide im gleichen Spiel ein Tor geschossen haben, freut mich am meisten.“

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Starke Statistik

Der Abschluss ist nicht unbedingt die Stärke des Real-Regisseurs, die Vorarbeit hingegen schon. Und die Statistiker haben einige erstaunliche Fakten im Zusammenhang mit Özils Assists hervorgekramt. In seinen bislang 122 Spielen für Real lieferte er überragende 64 Vorlagen – und besonders gut versteht er sich laut Statistik mit Sergio Ramos und Cristiano Ronaldo.

Clasico-Partner von Ronaldo

Bei den letzten sechs Treffern von Abwehrspieler Ramos war immer Mesut Özil mit dem entscheidenden Pass daran beteiligt. Und fünf der letzten sechs Treffer von Cristiano Ronaldo im Clasico gegen den FC Barcelona wurden ebenfalls von Özil aufgelegt. Er ist damit der Mann, der für die anderen spielt – und trotzdem wollen die Real-Fans von ihm mehr im Abschluss sehen.

Sieg bei der Umfrage

Bei einer Umfrage der Zeitung AS sprach sich die Mehrheit der Leser dafür aus, dass Mesut Özil auch den Freistoß-Auftrag bei Real bekommt. Nach seinem Tor gegen Borussia Dortmund in der Champions League stimmten 36 Prozent für den Deutschen und nur 31 Prozent für Cristiano Ronaldo, dessen Quote bei den ruhenden Bällen deutlich schwächer ist als die von Özil. Doch ob CR7 wirklich auf seinen großen Auftritt bei den Freistößen verzichten wird, bleibt abzuwarten. Mesut Özil wird sich auch weiterhin über seine gelungenen Assists freuen – und ab und an wird auch noch das ein oder andere Tor dazu kommen.

EURE MEINUNG: Wer soll bei Real die Freistöße schießen?
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