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Unsere Legionäre: „Big f***ing German“ und „Hitz the Hammer“ - deutsche Wucht in der Premier League

Was ist los mit den deutschen Gastarbeitern auf der Insel? Im allwöchentlichen Check schauen wir nach England.

London. Schon wieder ein London-Derby für den FC Arsenal, diesmal der Norden: Nach Fulham war Tottenham zu Gast und wurde zum zweiten Mal in Folge 5:2 abgefertigt. Den überaus wichtigen Ausgleich markierte dabei Per Mertesacker, der immer mehr vom kritisierten Sündenbock zur Säule wird und einen liebevollen Spitznamen verpasst bekam: Der Innenverteidiger köpfte nach Rückstand von der Strafraumgrenze mit Wucht das 1:1, nachdem Adebayor erst die Führung erzielt, dann jedoch die Contenance verloren hatte - die Fans feierten und skandierten: „We've got a big fucking German!“

Das üble Einsteigen von Adebayor gegen Santi Cazorla und die folgerichtige Rote Karte bewirkte einen Bruch im bis dato guten Spurs-Spiel. Mertesacker und Podolski drehten dann das Match – Poldi markierte mit seinem sechsten Saisontreffer die Führung, von da an lief es für die Gunners.

„Nach der Ecke bin ich einfach stehen geblieben", so kommentierte Mertesacker später seine Torpremiere in England gegenüber Spox, „ich habe mich selber überrascht.“ Doch er war nicht der einzige Deutsche, der auf der Insel Grund zur Freude hatte: Ein alter Bekannter der Premier League feierte sein Startelf-Debüt für Everton – Thomas Hitzlsperger ist zurück!

Und fast hätte er zum Einstand gleich seinem Spitznamen alle Ehre gemacht, doch sein Hammer aus dreißig Metern wurde pariert – am Ende reichte es trotz Führung nicht für Punkte beim 1:2 in Reading, was die gute Laune etwas trübte, doch die Zuschauer haben Hitzlsperger bereits wieder in ihr Herz geschlossen: Im Liverpool Echo wählten ihn die Leser kurzerhand zum Man of the Match – das sollte für künftige Aufgaben Kraft geben.

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