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Unsere Legionäre: Es kann nicht immer aufwärts gehen – außer bei Podolski

Nur Bauchgrimmen beeinträchtigten den Ex-Kölner gegen Piräus, der bei Arsenal fast nach Belieben trifft. „Merte“ hingegen war richtig krank - und muss nun um seinen Platz kämpfen.

London. Die Show von Lukas Podolski beim FC Arsenal geht weiter: Der Nationalspieler entwickelt sich immer mehr zu „Mr. Zuverlässig“ bei den Gunners und macht im Champions-League-Spiel gegen Piräus sein viertes Pflichtspieltor.

Lob von Ballack

Podolski brachte Arsenal in der Königsklasse in Führung, nachdem Piräus überraschend ausgeglichen hatte, wieder mal ein wichtiger Treffer, der den Ex-Kölner immer mehr in die Herzen der Fans bringt, die ihn wie keinen anderen feierten. Die Sun titelte „Podol Power“ - sogar Michael Ballack, einst Ohrfeigen-Opfer des Linksfußes, lobte als Gastkommentator auf Sky Sports.

Dass er nach der Partie an den wartenden Journalisten vorbei eilte, hatte schlicht den Grund, dass er unter Bauchschmerzen litt, doch ein Arsenal-Sprecher beruhigte laut dpa: „Aber es ist nichts Ernstes. Es geht etwas um im Team.“

Merte krank

Mertesacker, der zuletzt überraschend hinausrotiert worden war, hatte anscheinend ebenfalls einen Virus erwischt: Er fehlte gänzlich aufgrund einer Grippe. Es wird jedoch damit gerechnet, dass beide bis zum Spiel am Samstag gegen West Ham wieder fit sind. Mertesacker muss sich mit Vermaelen und Koscielny um einen Platz in der Innenverteidigung streiten, doch dürfte nicht die schlechtesten Karten haben: Nach bisher gebuchtem Stammplatz und guten Leistungen sollte der „Lange“ seine Einsatzzeiten bei den Gunners bekommen, vor allem da Koscielny bei der ersten Sasionniederlage gegen Chelsea letztes Wochenende nicht den besten Eindruck gemacht hatte.

Kein Blick zurück

Dort war auch Poldi nicht alles gelungen, der viel ackerte, eine Kopfballchance hatte, doch eine knappe halbe Stunde vor Schluss ausgewechselt wurde. War dieser erste kleine Dämpfer ein Problem für Podolski? Mitnichten - siehe Champions League. Bei diesem Arsenal-Team, wo noch so viel möglich ist, allein Wilsheres Rückkehr sei erwähnt, kann man sich also weiterhin auf einiges gefasst machen. Vor allem, wenn der „Prinz“ weiterhin dem derzeitigen Lieblingssong der Gunners-Fans entspricht: „Lukas Podolski - he scores when he wants!“

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