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Eigentlich sollte sich vor einem Clasico alles um das Sportliche drehen. Doch Real und Özil müssen es im Moment ertragen, dass einige Nebenkriegsschauplätze aufgemacht werden.

Madrid. Die Sportwoche in Spanien steht ganz im Zeichen des „Clasico“: Am Sonntag treffen der FC Barcelona und Real Madrid aufeinander – und für die „Königlichen“ aus der spanischen Hauptstadt geht es um viel. Acht Punkte Rückstand hat Real schon auf den großen Rivalen und damit wenig Möglichkeiten, sich noch einen weiteren Patzer im Camp Nou zu leisten. Ob aber Mesut Özilauf dem Platz steht, wenn der Clasico angepfiffen wird?

Auf einmal wieder Kaka

Diese Frage kann nur Trainer Jose Mourinho beantworten und der überrascht in der letzten Zeit immer wieder aufs Neue. In der Champions League bei Ajax Amsterdam setzte der portugiesische Coach weder auf Özil noch auf den neu eingekauften Luka Modric, sondern auf den Ex-Weltfußballer Kaka, der eigentlich schon in Madrid ein wenig abgeschrieben schien. Und der Brasilianer machte seine Sache gut, sodass die Chancen für einen Einsatz in Barcelona gut stehen.

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Für den Freund

Mesut Özil bekam auch seine Chance von Beginn an, am letzten Wochenende im Ligaspiel gegen Deportivo La Coruna. Doch schon nach einer Halbzeit war beim 5:1 wieder Schluss – und das bemerkenswerteste war noch die Tatsache, dass Sergio Ramos in der zweiten Hälfte ein Trikot des Deutschen unter sein eigenes gezogen hatte, dass er nach eigenen Angaben beim Torjubel zu Ehren seines Freundes präsentieren wollte.

„Er muss sich verbessern“

Die spanischen Medien dichteten daraus gleich wieder einen Streit zwischen Sergio Ramos und Trainer Jose Mourinho, der angeblich Özil vor versammelter Mannschaft kritisiert haben soll. „Ramos fordert Mourinho heraus“, titelte die Marca. Dass der Coach mit den Leistungen des Deutschen in dieser Saison nicht zufrieden ist, zeigt nicht allein die Tatsache, dass Özil sich oft auf der Bank wieder findet. „Er ist und bleibt ein guter Spieler von hoher Qualität, der mir gefällt. Aber er muss sich verbessern und sein normales Niveau wieder erreichen“, sagte Mourinho der Marca.  

Kein Scorerpunkt

Und auch diese Anmerkung lieferte die Schlagzeilen, die Özil wahrscheinlich lieber nicht über sich lesen möchte. In acht Spielen in der Champions League und der Primera Division blieb er in dieser Saison ohne Tor und ohne Vorlage. Der ehemalige Assist-König von Real findet einfach nicht in Tritt. Es ist Zeit für positive Schlagzeilen von Mesut Özil – und welche Bühne könnte dafür größer sein als die des „Clasico“.

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