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Der ehemalige HSV-Spieler sorgte mit seinem Tor für viel Jubel auf der einen und jede Menge Kummer auf der anderen, der königlichen Seite.

Madrid. Besondere Tore erfordern einen besonderen Jubel: Piotr Trochowski entschied sich für einen Flic-Flac nach seinem Treffer – und damit für einen spektakulären Abschluss einer spektakulären Szene. In der zweiten Spielminute traf der ehemalige HSV-Spieler für seinen jetzigen Klub FC Sevilla im Duell mit den „Königlichen“ von Real Madrid. Es sollte der einzige Treffer des Abends bleiben: Das 1:0 stürzte Sevilla in einem Freudentaumel und seine beiden deutschen Real-Kollegen Mesut Özil und Sami Khedirain eine tiefe Krise.

Aus dem Schatten getreten

Trochowski lief bei einem Eckball des ehemaligen Schalkers Ivan Rakitic seinem Bewacher Angel Di Maria einfach davon und drosch die Kugel volley aus sieben Metern in den rechten Winkel. „Dass ich auch noch das Tor erzielt habe, war ein überragendes Erlebnis“, sagte der Mittelfeldspieler hinterher. Normalerweise beherrschen Mesut Özil und Sami Khedira aus deutscher Sicht die Schlagzeilen in Spanien, doch der letzte Samstag gehörte dem ehemaligen Hamburger.

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Zur Belohnung die Bank

Für Özil lief es überhaupt nicht gut. Er wurde – genau wie Di Maria, dem Real-Trainer Jose Mourinho das Gegentor ankreidete – bereits zur Pause rausgenommen und fand sich in der Champions League gegen Manchester City als Belohnung zunächst auf der Bank wieder. Die richtig große Krise konnten die „Königlichen“ dann mit einem eingewechselten Özil und einem Sami Khedira, der durchspielte, durch ein 3:2 zwar abwenden. In der Meisterschaft hat Real allerdings schon einen Rückstand von acht Punkten auf den Erzrivalen FC Barcelona.

„Viel Spaß gemacht“

Und auch der FC Sevilla liegt schon vier Zähler vor den Madrilenen. „Es war ein toller Fußballabend und ein wichtiger Sieg für die Mannschaft. Das Spiel war richtig intensiv und hat viel Spaß gemacht“, erzählte Trochowski hinterher. Der Mittelfeldspieler ist in Sevilla sofort ein unumstrittener Stammspieler geworden, etwas, das er in seiner letzten Bundesliga-Saison beim HSV nicht mehr war. Und wenn er in seiner zweiten Saison in der Primera Division weiter Gas gibt, dürfte er auch bald wieder beim Bundestrainer ein Thema werden.

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