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Angekommen – so könnte man die Leistung von Lukas Podolski im Spiel gegen Liverpool in ein Wort fassen, nachdem ihm der erste Treffer und ein Assist gelungen war.

London. Hier scheint sich eine ziemlich fruchtbare Partnerschaft zu entwickeln: Der FC Arsenal und Lukas Podolski – nicht nur das scheint zu passen, auch zusammen mit seinem ebenfalls neuen Teamkollegen Santi Cazorla versteht sich der ehemalige Kölner prächtig und konnte im Verbund mit dem Spanier am 3. Spieltag der Premier League einen eindrucksvollen 2:0-Sieg gegen den FC Liverpool feiern.

Santi und Poldi - das passt

Das Ganze auswärts, versteht sich, und inklusive Tordebüt sowie Assist. Da bleiben vorerst kaum Wünsche offen. Podolski fasste danach auf der Klubwebsite aufgeräumt und frohen Gemüts zusammen: „Ich mag die Art, wie Arsenal Fußball spielt, und auch den Stil von Santi (Cazorla) -  ein, zwei Berührungen, das gefällt mir.“

Kein Wunder: Es funktionierte an der Anfield Road auch bereits ziemlich gut, was die beiden gemeinsam aufzogen, über Cazorla ist jeder bei Arsenal ohnehin voll des Lobes, stach er doch bisher bei allen Begegnungen heraus, und Podolski scheint auch immer besser zurechtzukommen.

„Wir spielen gut zusammen“, fügte Podolski noch hinzu, „und das war heute sichtbar: Er bereitete meinen Treffer vor, danach legte ich sein Tor auf.“ Fürwahr – exzellent. Noch nicht das Ende der Fahnenstange, wie der Prinz weiß: „Aber wir haben erst drei Spiele absolviert. Wir haben noch 35 Spiel vor uns, also müssen wir weiter arbeiten.“

So kennt man ihn

Direkt nach dem Spiel gab es von ihm bereits die typischen, stakkatohaften Statements, aus denen jedoch klar die Ehrfurcht und Freude in der Premier League zu spielen hervorging: „Wenn ich auf dem Platz ging, kann ich Spiele entscheiden. Ich bin sehr glücklich, mein erstes Tor gegen Liverpool erzielt zu haben, mit diesen fantastischen Fans und in diesem Stadion. Ich bin auch sehr froh über die drei Punkte. Man muss immer hart arbeiten – kämpfen, rennen, Tore schießen.“

Das ist der Poldi, den man auch aus hiesigen Interviews nur zu gut kennt. Der Anpassungsprozess des Nationalspielers beim großen FC Arsenal nimmt seinen Lauf und geht voran – und auch, wenn er in der Nationalelf derzeit etwas zurücktritt, hat man andererseits nicht den Eindruck, dass er bei seinem zweiten Engagement bei einem großen Klub ernsthaft droht, zu scheitern, eher ist seine abschließende Aussage programmatisch zu werten: „Das ist meine Art zu spielen. Es gefällt mir hier, aber es geht nicht nur um das eine Spiel – ich will noch mehr Spiele wie dieses zeigen.“

EURE MEINUNG: Wo seht Ihr Podolski und Arsenal in dieser Saison - Titelkampf, internationales Geschäft oder Flop?
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