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Das, was aus Sicht des deutschen Nationalspielers nicht passieren durfte, ist doch sofort geschehen: Der neue Konkurrent hat ihm den Platz in der Startelf weggeschnappt.

Madrid. Real Madrid hat am vergangenen Wochenende einen überzeugenden 3:0-Sieg gegen Granada in der spanischen Primera Division gefeiert. Die Feierlaune bei Mesut Özil dürfte sich jedoch in Grenzen gehalten haben, denn der deutsche Nationalspieler saß zunächst nur auf der Bank und kam erst nach einer knappen Stunde auf den Platz, als das Duell beim Stand von 2:0 schon entschieden war.

Überzeugendes Debüt

Die beiden Gründe für die plötzliche Reservistenrolle bei den „Königlichen“ sind klar erkennbar: Zum einen die schwache Form des Mittelfeldspielers zu Saisonbeginn – und zum anderen steht Trainer Jose Mourinho mit Luka Modric nun eine neue Alternative für den Deutschen zur Verfügung. Der Kroate durfte von Beginn an ran und konnte bei seiner Startelf-Premiere im Santiago Bernabeu überzeugen.

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„Keine Sorgen“

„Ich mache mir keine Sorgen um Mesut oder einen anderen Spieler. Der Mesut hat eine solch hohe Qualität, er hat sich bei Real durchgesetzt. Ich mir zu hundert Prozent sicher, dass es auch in dieser Saison so sein wird“, zeigte sich Bundestrainer Joachim Löw bei der DFB-Pressekonferenz optimistisch, was die sportliche Zukunft des Gelsenkircheners angeht. Ganz so sicher wird sich Özil allerdings nicht sein, auch wenn er in den vergangenen zwei Jahren den Zweikampf mit Kaka um eine Position im Real-Mittelfeld deutlich für sich entscheiden konnte.

Doppel-Besetzung

Möglich ist auch ein Wechselspiel zwischen Modric und Özil. „Jose Mourinho weiß, dass er jede Position doppelt besetzen muss“, deutete auch Löw schon eine Arbeitsteilung zwischen den beiden Kreativen an. Ein nächster Fingerzeig von Mourinho, wer nun von ihm bevorzugt wird, fällt an diesem Wochenende wegen den Länderspiel-Terminen aus. Bei der deutschen Nationalmannschaft vertraut Joachim Löw Mesut Özil – auch weil echte Alternativen sich noch nicht auf der großen Bühne bewiesen haben.

Wechsel der Konkurrenten

Sami Khedira bekam bei Real ebenfalls mit Michael Essien einen neuen Konkurrenten. Doch dafür verschwand mit Lass Diarra auch eine Alternative für die Sechs in Richtung Russland. An der Situation für den ehemaligen Stuttgarter hat sich dadurch nicht viel geändert – auch, weil er seit Saisonbeginn gute Leistungen im Real-Dress zeigte. Und als Bestätigung durfte Khedira auch gegen Granada von Beginn an ran. Im Gegensatz zu Mesut Özil.

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