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Dem Erfolg muss sich bei Real jeder unterordnen. Für Özil bedeutet das, dass er mit einer neuen Konkurrenzsituation umgehen muss, aber immerhin schon einen Titel vorweisen kann.

Madrid. Nach dem Pokalsieg und der Meisterschaft in der Primera Division können sich die beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira in ihrer dritten Saison bei Real Madrid über den dritten Titel freuen: Am Mittwoch machten sie mit den „Königlichen“, durch ein 2:1 gegen den FC Barcelona, den Triumph im spanischen Supercup, der Supercopa, perfekt.

Heftige Kritik

Nach zwei Spielen ohne Sieg in der Liga ist der Pokal endlich etwas, das die Real-Spieler den Kritikern entgegen halten können. Gewohnt spanisch-heftig prasselten die Vorwürfe der vergangenen Wochen besonders auf Mesut Özil nieder, der noch nicht in guter Form ist. Auch für seinen Auftritt im Supercopa-Rückspiel bekam er von der spanischen Presse etwas Gegenwind – und eine der schlechtesten Noten in der gesamten Real-Mannschaft.

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„Unendliche Qualität, fehlende Fitness“

„Er zeigte seine unendliche Qualität genauso wie seine offensichtlich fehlende Fitness. Er spielte auf einem hohen Niveau – bis die Kraft nachließ“, analysierte die Marca. Und genau als diese Kraft nachließ, kam Luka Modric ins Spiel. Der Kroate, den Real in dieser Woche von Tottenham Hotspur geholt hatte, löste Özil in der 83. Minute ab. Ein Zeichen für die Zukunft?

Duell mit Kaka gewonnen

Bei Real zählen keine Namen, sondern nur Siege, so viel ist klar. Dass Modric ein anderer Spielertyp ist als Özil, ist auch offensichtlich. Doch wenn eine Madrid-Elf mit dem Kroaten – auf welcher Position auch immer – auf einmal Erfolg hat, wird es schwer für den Deutschen. Allerdings kann Özil in seiner persönlichen Bilanz auch schon den gewonnenen Zweikampf mit dem ehemaligen Weltfußballer Kaka vermerken, der inzwischen auf einem Abstellgleis bei Real angekommen ist.

„Herausragende Leistung“

Viel besser als für Özil fiel das Urteil für die Leistung seines Nationalmannschafts-Kollegen Sami Khedira aus. „Eine herausragende Leistung im Mittelfeld. Der Deutsche machte die komplette Mitte zu. Er half nach hinten aus, wenn es nötig war und ging gefährlich mit nach vorne“, schrieb die Marca über Khedira. Auch der Ex-Stuttgarter wird sich die mögliche Neuordnung des Real-Mittelfeldes genau anschauen müssen. Aber mit dem ersten Titel können die beiden Deutschen erst einmal etwas vorweisen – auch wenn es „nur“ der Supercup ist.

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