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Bundestrainerin Neid: „Kein Frauenfußball-Boom nach der WM“
Die Bundestrainerin ist sich sicher, dass nach der WM der Frauenfußball in Deutschland weiterhin einen ähnlichen Status besitzen wird, wie vor dem Turnier.
Von Kornel Pracki
Berlin. Ganz Deutschland wird mit der Frauen-Nationalmannschaft bei der Heim-WM mitfiebern. Laut der Bundestrainerin Silvia Neid wird die Freude nur während des Turniers Bestand haben. Die 47-Jährige glaubt nicht daran, dass die Weltmeisterschaft für einen Aufschwung im Frauenfußball sorgen wird.
Wunsch nach mehr Zuschauern
Zurzeit genießt die erste Frauen-Bundesliga einen ähnlichen Zuschauerschnitt, wie die 3. bzw. 4. Liga bei den Herren. Laut dem DFB-Präsidenten Theo Zwanziger ist das Ziel eine konstante Zuschauerzahl, wie in der 3.Liga zu erreichen. Neid betonte zuletzt, dass die Klubs nach der WM in der Pflicht stehen, um das Ziel zu realisieren. „Ich wünsche mir auch, dass wir nach der WM mehr Fans hinzugewonnen haben, die auch die Spiele der Vereine besuchen. Die Klubs müssen dann etwas daraus machen“, äußerte sich die Bundestrainerin gegenüber der Süddeutschen Zeitung.
„WM wird nicht zur Proffesionalisierung beitragen“
Die DFB-Trainerin ist auch der Meinung, dass das Turnier kaum etwas zur Proffesionalisierung des Frauenfußballs beitragen wird. „Wie soll das gehen? Wie soll in den Vereinen plötzlich so viel Geld da sein? Es geht im Frauenfußball immer nur peu a peu“, sagte Neid. Ihrer Ansicht nach, kann man „nicht erwarten, dass wir jetzt mit einer WM die Entwicklung von 20 oder 50 Jahren überspringen“. Morgen eröffnet die deutsche Elf gegen Kanada die Frauen-WM im Berliner Olympiastadion. Spielbeginn ist um 18.00 Uhr.
Eure Meinung: Teilt ihr die Meinung von Silvia Neid?
Wunsch nach mehr Zuschauern
Zurzeit genießt die erste Frauen-Bundesliga einen ähnlichen Zuschauerschnitt, wie die 3. bzw. 4. Liga bei den Herren. Laut dem DFB-Präsidenten Theo Zwanziger ist das Ziel eine konstante Zuschauerzahl, wie in der 3.Liga zu erreichen. Neid betonte zuletzt, dass die Klubs nach der WM in der Pflicht stehen, um das Ziel zu realisieren. „Ich wünsche mir auch, dass wir nach der WM mehr Fans hinzugewonnen haben, die auch die Spiele der Vereine besuchen. Die Klubs müssen dann etwas daraus machen“, äußerte sich die Bundestrainerin gegenüber der Süddeutschen Zeitung.
„WM wird nicht zur Proffesionalisierung beitragen“
Die DFB-Trainerin ist auch der Meinung, dass das Turnier kaum etwas zur Proffesionalisierung des Frauenfußballs beitragen wird. „Wie soll das gehen? Wie soll in den Vereinen plötzlich so viel Geld da sein? Es geht im Frauenfußball immer nur peu a peu“, sagte Neid. Ihrer Ansicht nach, kann man „nicht erwarten, dass wir jetzt mit einer WM die Entwicklung von 20 oder 50 Jahren überspringen“. Morgen eröffnet die deutsche Elf gegen Kanada die Frauen-WM im Berliner Olympiastadion. Spielbeginn ist um 18.00 Uhr.
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Goal.com-Flutlicht
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