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35.000 Euro Strafe für Braunschweig - Fan-Teilausschluss droht

Die Löwen müssen erneut eine Geldstrafe nach einem Fehlverhalten der eigenen Anhänger bezahlen. Diesen Schaden will der Klub allerdings wieder einklagen.

Braunschweig. Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig ist wegen wiederholten Fehlverhaltens seiner Anhänger während der abgelaufenen Saison vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro verurteilt worden. Zudem droht dem Zweitligisten ein Spiel unter Teilausschluss seiner Fans.

Während des Spiels bei Bayer Leverkusen hatten Zuschauer aus dem Braunschweiger Fanblock Getränkebecher auf das Feld geworfen, beim Derby gegen Hannover 96 wurde Pyrotechnik abgebrannt. Der Teilausschluss wurde vom DFB für elf Monate zur Bewährung ausgesetzt.

Verein will den Schaden einklagen

Die Braunschweiger kündigten an, die Strafe von seinen Anhängern zivilrechtlich wieder einklagen zu wollen. "In den vergangenen drei Spielzeiten mussten wir aufgrund von Verfehlungen einzelner Personen über 150.000 Euro Geldstrafen an den DFB zahlen, über 100.000 Euro davon alleine in der abgelaufenen Bundesligasaison. Der drohende Teilausschluss stellt nun den traurigen Höhepunkt hierbei dar", sagte Löwen-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

"Die Ermittlungen zu beiden Spielen stehen kurz vor dem Abschluss", so der 44-Jährige weiter. "Die Vorfälle beim Heimspiel gegen Hannover 96 können zum jetzigen Zeitpunkt mindestens zwei Personen konkret zugeordnet werden. In beiden Fällen werden wir die ermittelten Täter zivilrechtlich in Regress nehmen und darüber hinaus Stadionverbote aussprechen."

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