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Paul Breitner: Bayern München eine "Größe im Welt-Sport"

Der frühere Bayern-Stürmer glaubt, dass der Rekordmeister nicht nur im Welt-Fußball eine herausragende Stellung einnimmt, sondern im gesamten Welt-Sport.

München. Vereinsikone Paul Breitner hat sich überschwänglich über die Entwicklung von Bayern München in den vergangenen zwei Jahren ausgelassen. Nach dem verlorenen "Finale dahoam" 2012 in der Champions League gegen den FC Chelsea (1:1, 3:4 i. E.) "kam das Triple, dann Pep Guardiola. Und mit ihm der Hype. Mittlerweile kann ich sagen, dass wir eine Größe im Welt-Sport sind. Nicht im Fußball, im Sport", betonte Breitner in einem Interview mit dem Münchner Merkur und der tz.

Mit Guardiola habe man einen Teil des überschüssigen Bekanntheitsgrades des FC Barcelona auf die Bayern-Seite gezogen. "Barca plus Pep, das war eine Einheit. Wenn sein Anteil an dem Verein etwa in Asien 50 Prozent betrug, dann haben wir davon sicher 30 Prozent abgestaubt. Das ist gigantisch", so der 62-Jährige.

Auf die Frage nach der drohenden Langeweile in der Bundesliga angesichts der Bayern-Dominanz antwortete Breitner: "Wenn einer jetzt das Wort Langeweile auspackt, macht er einen Riesenfehler. Wir haben keine Langeweile in der Bundesliga, sondern nur eine Situation, in der kaum mehr ein Gegner die Spiele gegen den FC Bayern als die wichtigsten im ganzen Jahr ansieht, als die Highlights, in denen sich jeder Spieler zerreißt."

Jüngst feierte der deutsche Rekordmeister bereits am 27. Spieltag den Gewinn des 24. Bundesliga-Titels. In der laufenden Spielzeit sind die Münchner in der Liga noch ungeschlagen und haben außerdem gute Chancen, das Triple zu verteidigen.

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