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Borussia Dortmund freut sich auf Champions-League-Trip nach Russland

Die Schwarz-Gelben müssen in Russland ran und freuen sich auf die Reise trotz schwer einschätzbarer Witterungsbedingungen und besser ausgeruhtem Kontrahenten.

Dortmund. Hans Joachim Watzke, Geschäftsführer des Bundesligisten Borussia Dortmund, ist mit dem Achtelfinal-Gegner in der Champions-League, Zenit St. Petersburg, zufrieden. "Wenn ich die anderen drei deutschen Klubs sehe, dann sind wir mit diesem Los gut bedient", sagte Watzke in einem Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: "Zenit St. Petersburg ist sehr spielstark und verfügt über sehr viel Qualität. Vielleicht ist es ein kleiner Nachteil für sie, dass sie bis zum Achtelfinale kein einziges Pflichtspiel mehr haben. Da sind wir hoffentlich ein bisschen mehr im Rhythmus."

Der deutsche Rekordmeister Bayern München trifft wie im Vorjahr auf den FC Arsenal. Schalke erwischt mit Real Madrid ein Hammerlos und Leverkusen spielt gegen Paris Saint-Germain um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Das ergab die Auslosung am Montag im Schweizer Nyon.

Klopp erlaubt sich kein spontanes Urteil

Sportdirektor Michael Zorc freut sich auf das "interessante Los" und sieht seine Mannschaft ebenso im Vorteil wie Aki Watzke. Jedoch begründet er seine Sicht dadurch, dass seine Mannschaft zuerst auswärts antreten darf. Dabei sorgt er sich um die Witterungsbedingungen in der alten Sowjetrepublik: "Wir wissen aber noch nicht, wie die Witterungsbedingungen dort Ende Februar sein werden. Ehrlich gesagt bin ich aber froh, dass wir nicht Manchester City als Gegner im Achtelfinale gezogen haben", gibt sich der Manager erleichtert gegenüber der Vereinshomepage.

Der Trainer freut sich auf die Reise nach Russland und verspricht sich "sehr intensiv mit der Mannschaft von Zenit [zu] beschäftigen". Dabei unterstreicht Jürgen Klopp die Klasse des Achtelfinalgegners: "Wer die Vorrunde der Champions League übersteht, hat zweifellos Qualität, aber ich kann und will St. Petersburg nicht spontan beurteilen. Stand jetzt – mehr als zwei Monate vor dem Aufeinandertreffen – ins Detail zu gehen, das wäre nicht seriös", nimmt Klopp Abstand von voreiligen Schlüssen über den Ausgang des Achtelfinals.

Großkreutz wollte AC Mailand

Mannschaftskapitän Sebastian Kehl gibt zu "mit Zenit St. Petersburg nicht das stärkste Los gezogen" zu haben und weiß auch über die "unangenehmen Temperaturen" Bescheid. Dennoch glaubt er an ein Weiterkommen: "Ich glaube aber, dass wir große Chancen haben, die nächste Runde zu erreichen, wenn wir alles abrufen. Es ist auch ein kleiner Vorteil für uns, erst auswärts zu spielen. Wir freuen uns auf die Reise nach St. Petersburg", gibt sich der defensive Mittelfeldspieler selbstsicher.

BVB-Urgestein Kevin Großkreutz hatte zwar ein anderes Wunschlos, ist aber trotzdem zufrieden:  „Ich hätte ehrlich gesagt gern beim AC Mailand gespielt. Eine tolle Stadt, nicht zu weit entfernt, und deshalb für unsere vielen Fans gut zu erreichen. Aber auch St. Petersburg ist für uns ein interessantes Los", sagt der Mittelfeldallrounder und hebt dabei einen Spieler des Gegners besonders hervor: "Mir ist vor allem Hulk ein Begriff, das ist ein bulliger Angreifer mit viel Durchschlagskraft. Unter anderem ihn müssen wir in den Griff bekommen. Dass St. Petersburg in der Vorrunde trotz lediglich sechs Punkten und eines negativen Torverhältnisses weitergekommen ist, hat aus meiner Sicht keine Aussagekraft. Das ist durch und durch eine erstklassige Mannschaft", spricht Großkreutz dem Gegner nicht die Klasse ab.

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