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Keller baut auf Farfan: "Er lag während der Reha nicht nur auf dem Sofa"

Die Länderspielpause ist vorbei - und Schalke 04 muss zum schweren Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Trainer Jens Keller hofft dabei insbesondere auf Jefferson Farfan.


Aus Gelsenkirchen berichtet:
Goal-Korrespondent Hassan Talib Haji

Der heiße Herbst mündet in den noch heißeren Winter: Nach der Länderspielpause warten auch auf den FC Schalke 04 die Wochen der Wahrheit. Es gilt die Weichen für die Rückrunde zu stellen. In der Champions League und im DFB-Pokal soll überwintert werden. In der Bundesliga gilt es, den vierten Tabellenplatz zu erobern.

Man mag ihn als pragmatisch und nüchtern charakterisieren, dennoch hatte Jens Keller ein dickes Grinsen im Gesicht. Nahezu diebisch freute sich der gebürtige Stuttgarter, der am kommenden Sonntag übrigens 43 Jahre alt wird, ob des großen Spieler-Portfolio beim Training. "Ich bin wahnsinnig begeistert, viele gesunde Spieler beim Training zu haben. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle an Bord. Wir haben also Optionen für Samstag."

Eine davon ist Jefferson Farfan (Muskelfaseriss), der für die Königsblauen ein immens wichtiger Spieler ist. Zuletzt traf dieser bei seinem Comeback gegen Werder Bremen (3:1). Trainer Keller süffisant: "Es ist nicht so, dass er während der Reha nur auf dem Sofa gelegen hat. Die letzten zwei Wochen hat er voll mittrainiert und er fühlt sich körperlich sehr gut."

Der in der Länderspielpause mit Ghana auf Reisen befindliche Kevin-Prince Boateng sowie der an der Hand operierte Adam Szalai sind die ersten Optionen für den Sturm in der wichtigen Partie bei Eintracht Frankfurt.



Prince immer eine Überlegung wert

"Kevin ist immer eine Überlegung wert, bei Adam darf man nicht vergessen, dass er eine Operation an der Hand hatte. Das ist bei ihm noch sehr frisch. Deshalb ist Kevin für den Sturm eine Überlegung, das ist er aber immer." Es ist davon auszugehen, dass Szalai zunächst auf der Bank Platz nimmt, dafür rückt Boateng in den Sturm. Mittelfeldspieler Max Meyer wird höchstwahrscheinlich dessen freigewordene Position im offensiven Mittelfeld einnehmen.

Die Mannschaft von Armin Veh hat in dieser Spielzeit zwar kein Heimspiel gewonnen, dennoch scheinen die Schalker gewarnt. Immerhin will Frankfurt "natürlich auch ihren Fans etwas zeigen", so Keller abschließend. Manager Horst Heldt unterstrich beim vereinseigenen Videoportal ebenfalls: "Frankfurt konnte ein bisschen regenerieren, weil sie nicht so viele Nationalspieler wie wir abstellen mussten. Zudem herrscht da eine ganz besondere Motivation, da sie noch kein Heimspiel siegreich gestalten konnten."

Die Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und Schalke 04 findet am Samstagnachmittag statt. Mit einem Heimsieg kann sich die Veh-Elf vorerst aus den gröbsten Abstiegssorgen befreien. Die Knappen haben die Möglichkeit den vierten Tabellenplatz zu erobern. Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg müssten dafür allerdings patzen.

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