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Inter Mailand: Ultras wollen mit "diskriminierenden Gesängen" für leere Ränge sorgen

Zuletzt kam es in den Stadien in Italien wieder vermehrt zu Zwischenfällen. Der Ausschluss von Fans war die Folge. Die Ultras von Inter planen jetzt eine umstrittene Aktion.

Mailand. Die Ultras von Inter Mailand haben sich mit einem Anliegen in gemeinsamer Sache an ihre Rivalen von den anderen Vereinen in Italien gewandt. Zusammen wollen sie in der Serie A für einen Spieltag ohne Zuschauer sorgen. Sie protestieren gegen die Regelung, dass neben rassistischen Aktionen auch Beleidigungen gegen die Fans der Gegner bestraft werden.

Eine Vorschrift darüber wurde in diesem Sommer verabschiedet. "Wir sind bereit und hoffen, dass alle Fans diskriminierende Gesänge von sich geben, so dass wir im Endeffekt einen Spieltag ohne Fans erreichen", heißt es in  einem Appell, der auf der offiziellen Homepage der Inter-Ultras Curva-Nord veröffentlicht wurde.

Feindschaft zu Milan vergessen

"In geplanten Aktionen mit anderen Fans" gehe es darum, gegen den "absurden Versuch" vorzugehen, die Meinung der Fans zu diktieren. Um ihr Ziel zu erreichen, wollen die Inter-Ultras sogar mit ihren Widersachern vom AC Mailand kooperieren.

Sowohl Milan als auch Inter waren in der aktuellen Saison schon von Sanktionen, die den Ausschluss von Fans beinhalteten, betroffen. Die Fankurve von Inter blieb beim Spiel gegen den AC Florenz geschlossen. So erging es dem AC Mailand in der Partie gegen Sampdoria Genua. Für das Heimspiel der Rossonieri gegen Udinese Calcio sind gar keine Zuschauer zugelassen.

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