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Joachim Löw maßregelt Mats Hummels: "Dass man keine Kritik äußern darf, ist mir neu"

Die Kritk des Dortmunders ging auch am Bundestrainer nicht spurlos vorbei. Ein klärendes Gespräch sei dringend notwendig gewesen. Kurzum: Hummels musste zum Rapport.

Düsseldorf. Bundestrainer Joachim Löw hat sich Innenverteidiger Mats Hummels nach dessen Unmutsäußerung noch einmal zur Brust genommen.

Es sei "an der Zeit für ein Gespräch" gewesen, sagte der Bundestrainer am Mittwoch in Düsseldorf und ergänzte: "Dass man beim DFB keine Kritik äußern darf, ist mir neu. Und das habe ich ihm auch gesagt. Wir sind erwachsen und professionell und sogar froh über konstruktive Kritik. Wer glaubt, dass wir jemanden nicht aufstellen, weil er seine Meinung äußert, ist weit weg von der Realität."

Ergebnis des Gesprächs sei jedoch gewesen, "dass wir überhaupt kein Problem miteinander haben", sagte Löw, der ein demonstratives Lob an Hummels hinterherschob: "Es ist mein Recht als Trainer, Kritik zu äußern. Aber ich sehe Mats auf ganz hohem Niveau. Er ist ein überragender Innenverteidiger, der bei uns im Detail noch an Dingen arbeiten muss. Aber er hat sich klasse entwickelt und gehört zu den besten Innenverteidigern überhaupt - auch wenn aktuell andere spielen."

Hummels hatte sich im kicker dazu geäußert, dass man "beim DFB Kritik nicht gern sieht". Genauere Vorfälle oder Situationen wollte der Verteidiger nicht nennen. Auch an größere Kontroversen könne er sich nicht erinnern.

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