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Hamburger SV: Manager Oliver Kreuzer attackiert Investor Klaus-Michael Kühne

Die öffentliche Einflussnahme des Investors stieß Kreuzer sehr unangenehm auf. Zudem schloss der Manager ein Magath-Engagement aus.

Hamburg. Sportdirektor Oliver Kreuzer von Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat die Einmischungsversuche von HSV-Investor Klaus-Michael Kühne (76) auf das Schärfste zurückgewiesen und diesen heftig attackiert. "Klaus-Michael Kühne hat nicht nur meine Person beschädigt, sondern auch den ganzen Verein. Er hat Thorsten Fink als schlechten Trainer bezeichnet. Dieses Verhalten, über die Öffentlichkeit zu gehen, ist absolut inakzeptabel", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Kreuzer in der Talkrunde Doppelpass bei Sport1.

"Wir brauchen keinen Magath" 

Kühne sei offenbar nur bereit zu investieren, "wenn Felix Magath installiert wird", sagte Kreuzer, "wir brauchen aber keinen Magath, wir haben ein Problem auf dem Rasen." Er sei aber keiner, "der sich Herrn Kühne grundsätzlich verschließt". Eine Ausgliederung des Klubs in eine Aktiengesellschaft beurteilt Kreuzer indes skeptisch: "Wir sind sehr offen gegenüber dem Konzept, das die 'Initiative HSV Plus' vorschlägt. Die Mitglieder müssen das aber entscheiden. Es braucht eine Dreiviertelmehrheit und das könnte schwierig werden." 

Der HSV-Sportchef nahm auch zum Vorschlag des neuen Trainers Bert van Marwijk, Ex-Nationalspieler Andreas Möller als Assistenten mitzubringen, Stellung: "Wir haben ein Trainerprofil erstellt. Wir wollten einen Trainer mit Erfahrung und einen, der schon erfolgreich war. Bert van Marwijk hat uns dann sofort überzeugt. Es war keine Forderung von ihm, Andreas Möller einzubeziehen. Er sollte sportlicher Berater werden, aber der Posten ist bei uns schon besetzt. Andreas Möller braucht es aktuell nicht beim HSV."

Kritik an Finks Verhalten 

Kreuzer schrieb zudem Ex-Trainer Fink ins Stammbuch: "Es war auch nicht gerade gut von Thorsten, dass er den Spielern nach dem Hoffenheim-Spiel zwei Tage frei gegeben hat. Auch dass er nach dem Dortmund-Debakel zu seiner Familie nach München gereist ist, war nicht sinnvoll. Darunter hat die Außendarstellung des Klubs gelitten." 

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